Fußball: Die Bundesliga-Herbstsaison 2017/18 im Rückspiegel 4

Wien (APA) - Bemerkenswertes und Interessantes zu den 20 im Herbst gespielten Runden der Fußball-Bundesliga-Saison 2017/18:...

Wien (APA) - Bemerkenswertes und Interessantes zu den 20 im Herbst gespielten Runden der Fußball-Bundesliga-Saison 2017/18:

ZUSCHAUER: Mit den Besuchern in den zehn Stadien ging es weiter bergab, auch wenn Zuschauerkrösus Rapid mit dem inoffiziellen Schnitt von 19.800 durchaus zufrieden sein durfte. Im Vergleich zur vergangenen Saison kamen in den ersten 20 Runden mit im Schnitt 6.560 insgesamt knapp 30.000 weniger als im Herbst 2016 in die Arenen.

Mit 16.000/3.200 in der 18. Runde gab es den schlechtesten Besuch seit 16. April 1997 (damals 16.500/3.300) in einer Runde. Der „ewige“ Minusrekord steht übrigens bei 8.100/1.920, „aufgestellt „ am 19./20. November 1993.

Rapid hatte hingegen in fünf der zehn Spiele im Allianz Stadion mehr als 20.000 Fans. Spitze waren die 26.000 beim Derby, zu den übrigen fünf Begegnungen kamen im schlechtesten Fall (gegen Altach) zumindest 13.400. Auch Winterkönig Sturm durfte mit im Schnitt 10.400 zufrieden sein. Am meisten zog das Duell mit Rapid (16.364) und zu drei weiteren Matches gab es immerhin mehr als 10.000.

Der Meister hatte nur insgesamt drei Spiele über 10.000 (12.249 gegen Rapid), das Treffen mit Mattersburg wollten hingegen nur 3.922 sehen. Ins Happel-Stadion zu den Heimspielen der Austria pilgerten nur einmal mehr als 10.000, beim Derby mit 14.189. Nur 4.424 wurden hingegen in der Begegnung mit St. Pölten gezählt, die sahen dann aber immerhin mit dem 5:1 den höchsten Sieg der Violetten im Herbst.

Guten Besuch hatte auch der LASK in der TGW-Arena Pasching mit achtmal über 5.000, ganz voll war die Anlage gegen Sturm (6.009) und Rapid (5.962). Schlusslicht wie fast immer die Admira mit im Schnitt 2.340, obwohl die Niederösterreicher im Herbst sportlich sehr erfolgreich unterwegs waren.

Auch auswärts zog Rapid am meisten. Im Schnitt wollten knapp 8.000 die Auftritte der Grün-Weißen sehen.

ELFMETER: Von 31 verhängten Penaltys wurden 22 verwertet. Die Admira verwandelte von sechs fünf, vier Mal Knasmüllner, einmal Lackner, während Grozurek in Kobras seinen Meister fand. Der Altach-Keeper war einer von insgesamt sechs Penalty-Killern. Riegler (St. Pölten) blieb gegen Murg, Joelinton (beide Rapid) siegreich, Kofler (WAC) entschärfte die Elfer von Michorl (LASK) und Riski (St. Pölten). Sallinger (WAC) gegen Dabbur (Salzburg), Stankovic (Salzburg) gegen Doumbouya (St. Pölten) und Siebenhandl (Sturm) gegen Michorl parierten ebenfalls die Elfer ihrer Gegner. Schließlich traf Alar (Sturm) gegen die Austria das Tor nicht.

Elfer geschossen:

Admira 5 aus 6 verwandelt, Sturm 3 aus 4, LASK 2 aus 4, Austria 3/3 (alle Holzhauser), Altach 3/3 (alle Aigner), Salzburg 2 aus 3, Rapid und St. Pölten je 1 aus 3, WAC und Mattersburg je 1/1.

Elfer kassiert:

Sturm 5 aus 6, St. Pölten 3 aus 5, WAC 1 aus 4, Rapid und LASK je 3/3, Austria und Altach je 2/3, Salzburg 1 aus 2, Admira und Mattersburg je 1/1.

ROTE KARTEN (15): Rapid 7 (Joelinton, Schrammel, Murg, Pavelic, Galvao, Petsos, Bolingoli), Austria 2 (Pires, Kadiri), Sturm (Schulz), Admira (Holzmann), Altach (Netzer), Mattersburg (Höller), WAC (Zündel), Ambichl (St. Pölten) je 1.

GELB-ROTE KARTEN (13): St. Pölten 4 (Huber, Ingolitsch, Muhamedbegovic, Rasner), Admira 3 (Sax, Toth, Jakolis), Salzburg (Samassekou), Altach (Müller), LASK (Ramsebner), Mattersburg (Maierhofer), Sturm (Lovric) und WAC (je einer)

GELBE KARTEN: 9 Hierländer (Sturm), 8 Caleta-Car (Salzburg), Flecker (WAC), 7 Holzhauser (Austria), Stec (St. Pölten), 6 Rasner (St. Pölten), Auer (Rapid), Michorl (LASK), Salomon (Altach)

TABELLENFÜHRER: Altach/LASK (1. Runde), Sturm (2.-14. , 19./20. (Winterkönig), Salzburg (15.-18./Herbstmeister)

SCHLUSSLICHT: Admira/Austria (1.), Austria (2.), St. Pölten (seit der 3. Runde).

TRAINERWECHSEL:

Admira: Ernst Baumeister (schon Sportdirektor) für Damir Buric ab 10.9. (nach der 7. Runde)

SKN St. Pölten: Oliver Lederer für Jochen Fallmann ab der 8. Runde.

Sturm: Heiko Vogel für Franco Foda (Teamchef) ab 1.1.2018

ERGEBNISSE: Die Heimteams gewannen mit 47 Spielen um 20 mehr als die Auswärts-Mannschaften: 47-26-27. Das 1:0 war mit 18 das am öftesten erzielte Ergebnis. Gefolgt vom 2:1 (13), 0:0 (11), 2:0 und 2:2 (je 10), 3:2 (8), 3:1 (7), 1:1 und 3:0 (je 5), 5:1 (4), 4:2 und 5:0 (je 3), 4:1 (2) und 6:1 (1).

EISERNE: 19 Akteure wurden in allen 20 Spielen ihrer Klubs eingesetzt. Die volle Zeit spielten vor allem die Torhüter: Siebenhandl (Sturm), Strebinger (Rapid), Leitner (Admira), Pervan (LASK), Kobras (Altach), Kuster (Mattersburg) und Riegler (St. Pölten). Als einziger Feldspieler durfte Jano (Mattersburg) die volle Zeit mitkicken.