EBEL

Haie injizierten sich Moral

In der ersten Drittelpause musste Haie-Coach Rob Pallin am Montagabend richtig laut werden - danach zeigte sein Team Moral.
© Michael Kristen

Nach dem hart erkämpften Sieg über Fehervar (HUN) gastiert der HCI heute in Wien.

Von Tobias Waidhofer

Innsbruck –„Ich weiß nicht wie, aber irgendwie hab’ ich ihn gemacht.“ Selbst Andrew Yogan, entscheidender Schütze beim 4:3-Sieg nach wahrem Penalty-Krimi (insgesamt 14 Versuche) gegen Fehervar, war in erster Linie erleichtert. Mit toller Moral hatten sich die Haie nach einem katastrophalen ersten Drittel doch noch zwei Zähler erarbeitet und sich somit Moral injiziert.

Eine Tatsache, die gestern auch Headcoach Rob Pallin hervorhob: „In der ersten Pause mussten einige Spieler aufgeweckt werden. Zum Glück haben wir den Hebel dann noch umlegen können.“

Schon heute (18 Uhr) geht es zu den Vienna Capitals, gegen die man am vergangenen Freitag nur knapp mit 2:3 verloren hatte. „Wir haben Wien dominiert. Am Ende machte Lamoureux den großen Unterschied“, erinnerte Pallin an den glanzvollen Auftritt des Wiener Keepers. Verzichten müssen die Tiroler weiter auf den gesperrten Mitch Wahl, der erst am 26. Dezember gegen Salzburg wieder auf dem Eis stehen wird. Aber auch ohne den US-Amerikaner wusste die dritte Linie in der Besetzung Schramm-Poulsen-Schennach gegen die Ungarn zu überzeugen.

Nicht unbedingt überzeugt hat am Freitag Flo Pedevilla, der Ende des zweiten Drittels eine unnötige Spieldauer-Disziplinarstrafe kassierte. Schon heute will das Kämpferherz, das nicht gesperrt wird, gegen den Leader antworten. Morgen (18.45 Uhr) geht es dann nach Fehervar. „Wir kämpfen immer weiter“, fasst Headcoach Pallin das Haie-Motto zusammen.

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