Volleyball

Verfrühte Weihnachten für die Alpenvolleys

Vollauf zufrieden: Tribünen-Bauer Albin Hübl (Standworks/Elan), Olympiaworld-Marketingchef Matthias Schipflinger, Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler und sein Marketingleiter Christian Sigl (v.?l.?n.?r.).
© Michael Kristen

Von Daniel Suckert...

Von Daniel Suckert

Innsbruck –Für Tirols Volleyball-Zampano Hannes Kronthaler fiel Weihnachten heuer schon auf den 19. Dezember. Zumindest fühlte es sich so an. Denn die Olympiaworld präsentierte dem Manager der Hypo Tirol Alpenvolleys gestern die zwei neuen ein- und ausfahrbaren Tribünen, die ab sofort fix in der Olympiahalle bleiben und dem Bau-Löwen künftig viel Arbeit ersparen werden. „Die mehrtägigen Aufbauarbeiten, die wir sonst immer bei den Champions-League-Partien hatten, gehören damit der Vergangenheit an“, sagte Kronthaler zufrieden.

Aber wer den engagierten Tiroler Bauherren kennt, der weiß, dass er mehr will als die ausfahrbaren 600 Sitze um rund 250.000 Euro. Kronthaler: „Damit ist die Ballsporthalle keine Vision mehr.“ Noch ergeben die gekauften Fix-Plätze ein „L“ – die anderen beiden Seiten sollen im Falle des Erfolgs nachbestellt werden. Mit einem Augenzwinkern meinte der Innsbrucker: „Die Olympiaworld will schauen, ob der Kronthaler überhaupt die Leute in die Halle bringt.“ Ab dem 6. Jänner werden die Alpenvolleys ihre Auftritte in der deutschen Liga in der großen Halle absolvieren.

Nutznießer sind aber auch andere Sportarten wie Handball oder Klettern, die künftig die flexiblen Sitzplätze nützen können. „Eine neue Halle würde 35 Millionen Euro kosten. Da muss man nicht mehr nachdenken, was mehr Sinn macht“, erklärte der Alpenvolleys-Manager die Kosten-Nutzen-Rechnung.

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