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Watergate-Skandal: George Clooney entwickelt Netflix-Serie

Hollywood-Star George Clooney.
© REUTERS/Alessandro Bianchi

Die Watergate-Affäre gehört zu Washington D.C. wie das Weiße Haus. Der Polit-Skandal aus den 70er-Jahren hat vor allem nie an Aktualität verloren. George Clooney nimmt dies zum Anlass, um für Netflix eine achtteilige Serie zu produzieren. Das Geschehen soll vielfältig beleuchtet werden.

Innsbruck – Die historischen Ereignisse rund um den Watergate-Skandal sollen zu Serienfutter verarbeitet werden. Federführend in diesem Projekt ist der zweifache Oscarpreisträger George Clooney. Seine Firma Smokehouse wird die acht Folgen umfassende Netflix-Serie produzieren.

Der Clou: In jeder Episode wird ein anderer historischer Akteur, der in die Affäre verwickelt war, die Hauptrolle übernehmen – vom damaligen Justizminister John Mitchell bis zum Berater des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon, John Ehrlichman. Vorbild für diesen Erzählstil ist das japanische Drama „Rashomon“. Ob Clooney selbst in eine Rolle schlüpfen wird, ist noch nicht bekannt. Über die Besetzung herrscht noch Stillschweigen.

Es ist bereits die zweite hochkarätige Miniserie aus dem Hause Smokehouse. Erst kürzlich erschien „Catch-22“, das auf dem gleichnamigen Roman von Joseph Hellers basiert und die Absurdität des Krieges thematisiert. Clooney wirkte in der Serie sowohl als Regisseur als auch Protagonist.

Der Watergate-Skandal, der 1972 von einem Einbruch in das Hauptquartier der Demokratischen Partei ausgelöst wurde und zwei Jahre später im Rücktritt des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon gipfelte, hat das politische Washington erschüttert wie kaum ein anderes Ereignis. Viele Beobachter des heutigen Politbetriebs sehen durchaus Parallelen zu den damaligen Krisenzeiten. (TT.com)