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Bennington bis Hefner: Bekannte Menschen, die 2017 gestorben sind

Auch Sänger Chris Cornell, Schauspielerin Christine Kaufmann, AC/DC-Gründer Malcolm Young und Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser sind 2017 verstorben.

Prince, David Bowie, George Michael: 2016 ging als Jahr des großen Ikonen-Sterbens wohl in die Geschichte ein. Aber auch im Jahr 2017 mussten wir uns von Legenden und bekannten Gesichtern verabschieden. Etwa sind viele Stimmen für immer verstummt, darunter jene von Chester Bennington. Hugh Hefner wird nie wieder eine Party in seiner „Playboy“-Mansion schmeißen und auch in der (heimischen) Politik gab es Verluste zu betrauern. Ein Rückblick in Bildern:

25. Jänner: John Hurt (✝ 77) | Seine wohl bekannteste Rolle - die des schwer entstellten Mannes John Merrick - spielte der britische Schauspieler 1980 in David Lynchs "Der Elefantenmensch". Zudem wirkte er etwa in "Alien" und "Harry Potter" mit. Hurt starb an den Folgen einer Krebserkrankung.

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23. Februar: Sabine Oberhauser (✝ 53) | Die SPÖ-Gesundheitsministerin erlag nach langem Kampf ihrem Krebsleiden.

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18. März: Chuck Berry (✝ 90) | Der US-Amerikaner war einer der größten Songschreiber und besten Gitarristen seiner Zeit. Hits wie "Sweet Little Sixteen" oder "Johnny B. Goode" wurden weltweite Klassiker. Die Rock-'n'-Roll-Legende beeinflusste Musiker wie die Beatles, die Rolling Stones oder Bob Dylan.

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28. März: Christine Kaufmann (✝ 72) | Bereits mit neun Jahren machte die gebürtige Steirerin der Film "Rosen-Resli" 1954 zum Kinderstar. Für ihr Hollywooddebüt in "Stadt ohne Mitleid" (1961) erhielt sie einen Golden Globe. Nach der Scheidung von Hollywoodstar Tony Curtis kehrte sie nach Deutschland zurück. Sie starb an den Folgen einer Leukämie-Erkrankung.

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12. April: Michael  Ballhaus (✝ 81) | Der Deutsche galt als einer der besten Kameramänner der Welt und hatte an der Seite von Fassbinder und Scorsese eine beispiellose Karriere absolviert. Er starb nach kurzer Krankheit in Berlin.

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15. April: Emma Morano (✝ 117) | Die frühere Fabrikarbeiterin starb im norditalienischen Pallanza am Lago Maggiore. Sie war der letzte nachweislich vor 1900 geborene Mensch.

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18. Mai: Chris Cornell (✝ 52) | Der US-Rockstar galt als Mitbegründer des Grunge und wurde oft in einem Atemzug mit Kurt Cobain genannt. Er erhängte sich nach einem Konzert mit seiner Band Soundgarten in einem Hotelzimmer.

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23. Mai: Roger Moore (✝ 89) | Mit seinem karikierenden, charmanten Stil prägte er die Film-Reihe um den Geheimagenten James Bond maßgeblich. Der Brite spielte die Bond-Figur in sieben Filmen von 1973 bis 1985. Er starb an den Folgen einer Krebserkrankung.

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1. Juni: Alois Mock (✝ 82) | Mit ihm hat die ÖVP eine ihrer Ikonen verloren. Der ehemalige Parteiobmann und Außenminister  nach langer Krankheit. Sein größter politischer Erfolg war der EU-Beitritt Österreichs.

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16. Juni: Helmut Kohl (✝ 87) | Der deutsche Altkanzler prägte die Bundesrepublik wie nur sehr wenige. Er regierte das Land insgesamt 16 Jahre von 1982 bis 1998. Als sein größter Erfolg gilt die deutsche Einheit. Zeitgenossen sehen ihn auch als Wegbereiter der Europäischen Union. Nach einem Sturz war er von 2008 an pflegebedürftig.

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22. Juni: Gunter Gabriel (✝ 75) | Der Sänger landete in den 70er Jahren mit Hits wie  "Hey Boss, ich brauch mehr Geld" Erfolge. Er lieferte aber auch mit Eskapaden und Schulden viel Stoff für die Boulevardpresse. Er starb an den Folgen eines Treppensturzes.

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2. Juli: Chris Roberts (✝ 73) | Mit Hits wie "Du kannst nicht immer 17 sein" wurde der Sänger in den 70er Jahren zur Schlagerlegende. Insgesamt verkaufte er rund 11 Millionen Platten. Er starb an Lungenkrebs.

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13. Juli: Liu Xiaobo (✝ 61) | Der chinesische Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger starb nach Jahren der Inhaftierung, ohne seine Freiheit wiedererlangt zu haben. Als Todesursache gaben die Behörden Organversagen infolge einer Leberkrebserkrankung an. China hatte bis zuletzt die Behandlung des als Staatsfeind eingestuften Dissidenten im Ausland verweigert.

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20. Juli: Chester Bennington (✝ 41) | Nach einem langen Kampf gegen Depressionen und Alkoholsucht hatte Chester Bennington, der Sänger der Band Linkin Park, seinem Leben ein Ende gesetzt. Er war eng mit Chris Cornell befreundet.

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21. Juli: John Heard (✝ 72) | Der US-Schauspieler war in mehr als hundert Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, darunter "Die Akte" oder die "Kevin allein zu Haus"-Reihe, wo er Kevins Vater spielte. Er starb wenige Tage nach einer kleineren Rücken-OP an einem Herzinfarkt.

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31. Juli: Jeanne Moreau (✝ 89) | Die französische Filmlegende hat in ihren mehr als 150 Filmen mit allen großen Regisseuren der Welt zusammengearbeitet – von Michelangelo Antonioni über Orson Welles bis hin zu Wim Wenders und Francois Ozon. Jeanne Moreau war die Muse der Nouvelle Vague.

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3. August: Robert Hardy (✝ 91) | Bevor er sich der Schauspielerei zuwandte, studierte der Brite in Oxford bei J.R.R. Tolkien und C. S. Lewis Literaturwissenschaften. Eine seiner letzten Rollen war die des Zaubereiministers Cornelius Fudge in vier "Harry Potter"-Filmen.

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20. August: Jerry Lewis  (✝ 91) | An der Seite von Dean Martin wurde der Komiker, Schauspieler und Entertainer weltberühmt. Seine Karriere fasste Jerry Lewis einst so zusammen: "Ich hatte großen Erfolg damit, ein totaler Idiot zu sein."

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21. September: Liliane Bettencourt (✝ 94) | Das Milliardengeschäft mit der Schönheit hat die Französin zur reichsten Frau der Welt gemacht. Die letzten Lebensjahre der L'Oréal-Erbin bieten Stoff für gleich mehrere Thriller: Vom Butler abgehört, von falschen Freunden ausgenommen und schließlich auf Drängen der Tochter hin entmündigt.

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27. September: Hugh Hefner (✝ 91) | Er gründete 1953 den "Playboy" als Antwort auf das prüde Amerika und machte ihn zum berühmtesten Männermagazin der Welt. Mehr als Tausend Liebschaften will er gehabt haben.

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27. September: Joy Fleming (✝ 72) | Die stimmgewaltige Sängerin aus Mannheim, als Erna Raad geboren, galt als "Mama Soul" und Pionierin der Blues-Musik in Deutschland. Entdeckt wurde sie in den 1950er Jahren in Bars der stationierten US-Soldaten.

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2. Oktober: Tom Petty (✝ 66) | Die US-Musiklegende feierte seit den 60er-Jahren Erfolge mit Hits wie "Free Fallin" oder "American Girl". Mit seiner Band The Heartbreakers stand Petty noch wenige Tage vor seinem Tod auf der Bühne. Sein Tod durch Herzinfarkt kam überraschend.

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25. Oktober: Fats Domino (✝ 89) | Der Rock‘n‘Roll- und Bluesmusiker wurde in den 50er-Jahren berühmt. Mit Hits wie "Blueberry Hill" und "I‘m Walkin‘" erreichte er Millionen Fans. Er war für sein wildes Klavierspiel bekannt, verkaufte mehr als 65 Mio. Alben.

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6. November: Karin Dor (✝ 79) | Die Schauspielerin ist Millionen als Bond-Girl in "Man lebt nur zweimal" an der Seite von Sean Connery bekannt. Sie war das einzige deutsche Bond-Girl. Außerdem spielte sie in etlichen Karl-May-Filmen. Sie starb nach mehreren Stürzen in einem Pflegeheim.

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18. November: Malcolm Young (✝ 64) | Der AC/DC-Gründer- und Gitarrist Malcolm Young verließ die Band 2014. Er litt bereits seit einigen Jahren an schweren gesundheitlichen Problemen, war auch dement. Hardrock-Klassiker wie “Highway to Hell“ wären ohne  ihn undenkbar gewesen.

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6. Dezember: Johnny Hallyday (✝ 74) | Er galt als Frankreichs größter Rockstar, verkaufte mehr als 100 Mio. Platten. Mehr als ein halbes Jahrhundert stand er auf der Bühne. Hallyday starb an Lungenkrebs im Kreise seiner Familie.

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