Gute Geschichte: Eine Vorreiterin auf dem Weg zum Traumberuf

Schon als Schülerin im Elisabethinum war für Laura klar: „Ich möchte später mit Kindern arbeiten.“ Ihrem Traumberuf ist sie nun ganz nahe.

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© Lebenshilfe

Innsbruck –Eine ganz besondere junge Frau verbirgt sich hinter dem 21. Türchen des Adventkalenders von TT und Caritas. Es geht dabei um die 20-jährige Laura Fasser.

Die hatte schon immer einen guten Draht zu ihren Haustieren und den Menschen in ihrem Umfeld: Im Elisabethinum hat sie in den späteren Schuljahren mit Begeisterung auch viele verschiedene Assistenz-Aufgaben für ihre Lehrerin übernommen und anderen Mitschülern geholfen. „Ich bin sehr gerne zur Schule gegangen. Eine meiner Lehrerinnen ist für mich ein großes Vorbild geworden – und das ist sie auch heute noch“, erinnert sich Laura Fasser an ihre Schulzeit und ergänzt: „Am liebsten wäre ich selbst Lehrerin geworden, weil ich später auch mit Kindern arbeiten wollte.“

Laura Fasser erhält wenig später die Chance, während eines Praktikums die Arbeitswelt in einem Kindergarten kennen zu lernen. Schnell war für sie klar: „Kindergarten-Assistentin – das wäre der richtige Beruf für mich!“

Nach dem Schulabschluss wechselt Laura Fasser schließlich zur Lebenshilfe in Hall und berichtet dort in der Berufsorientierung auch Verena Kapferer von ihrem großen Traum. Gemeinsam arbeiteten sie anschließend daran, dass Laura zur Ausbildung zugelassen wird, die dafür erforderlich ist.

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Mit Erfolg: Denn die hat Laura Fasser am bfi Anfang Juli nun als erste Frau mit Lernschwierigkeiten abgeschlossen. Nervosität vor der Abschlussprüfung kannte Laura dabei nicht: Sie hat sich mit großem Engagement darauf vorbereitet – schließlich drehte sich auch ihr Abschlussprojekt um ihre große Leidenschaft: die Musik bzw. wie sie mit Kindern Rasseln baut und verziert. „Ich bin mir sicher: Kinder lernen am besten, wenn man ihnen zutraut: Du schaffst die Aufgabe selbst. Weil sie danach auch richtig stolz darauf sind, was sie gemacht haben. Dazu muss man die Kinder vorher gut beobachten und trotzdem in der Nähe sein, wenn ein Kind Hilfe braucht oder spielen will.“

Der nächste große Schritt steht noch an: Nun geht es darum, dass sich ein Kindergarten rund um Innsbruck dazu entschließt, Laura Fasser ins Team zu holen. (TT)


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