Paralympics: Entscheidung über Russen-Ausschluss erst Ende Jänner
London (APA/dpa) - Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wird erst Ende Jänner 2018 über einen möglichen Komplett-Ausschluss der ru...
London (APA/dpa) - Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wird erst Ende Jänner 2018 über einen möglichen Komplett-Ausschluss der russischen Sportler von den Paralympics in Pyeongchang entscheiden. Das teilte das IPC am Mittwoch mit. Ursprünglich war die Entscheidung für diesen Freitag angekündigt gewesen.
Bei einer Sitzung des IPC-Boards am Dienstag in London wurde die Sperre des Paralympischen Komitee Russlands (RPC) aber aufrechterhalten. Erst wenn das RPC wieder zugelassen wird, können die Russen an den Winterspielen vom 9. bis 18. März 2018 teilnehmen. Bei den Sommer-Paralympics 2016 hatte das IPC wegen des mutmaßlich staatlich orchestrierten Dopingsystems alle russischen Behindertensportler ausgeschlossen.
Für seine Wiederzulassung muss der russische Verband noch fünf der sieben vom IPC geforderten Schlüsselkriterien erfüllen. Die zwei wichtigsten Punkte sind die Aufhebung der Suspendierung der Anti-Doping-Agentur RUSADA sowie die Anerkennung und Akzeptanz des McLaren-Berichts. Beides ist bis Ende Jänner höchst unwahrscheinlich, zumal Russland den Staatsdopingvorwurf bisher stets zurückgewiesen hat.