„Tiroler Beitrag“ Schramböck sprach mit Platter über Pläne
Die neue Wirtschaftsministerin will ihre Schwerpunkte neben der Standortstärkung auf Digitalisierung und Entbürokratisierung legen, sagte sie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Tiroler LH.
Innsbruck - Die neue Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) will in der kommenden Legislaturperiode ihre Schwerpunkte neben der Stärkung des Standortes durch internationale Beziehungen auf Digitalisierung und Entbürokratisierung legen, sagte sie am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Damit möchte sie dem Wirtschaftsstandort Österreich „wieder Glanz verleihen“.
Die Digitalisierung durchdringe alle Lebensbereiche, deshalb gelte es, in den kommenden Jahren Digitalisierungsstrategien zu entwickeln. Als Beispiel hierfür nannte die gebürtige Tirolerin den Bereich E-Government. Zudem wolle sie das Unternehmertum fördern, was unter anderem durch Entbürokratisierung erreicht werden soll, erklärte Schramböck. Ziel sei, dass wieder vermehrt Unternehmensgründungen stattfinden können.
Um den Wirtschaftsstandort Österreich „wieder Glanz zu verleihen“, möchte Schramböck vor allem internationale Beziehungen „gut nutzen“ und den Standort wieder attraktiv machen. Ihren Fokus möchte die Ministerin dabei auf Asien legen, kündigte sie an, da dort das Wirtschaftswachstum am größten sei.
Platter: „Persönlichkeit, die weiß, was zu tun ist“
Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hatte zuvor der frisch gebackenen Ministerin, die als „Tiroler Beitrag“ zur Ministerriege gelte, seinen Dank ausgesprochen und ihr zu ihrem neuen Amt gratuliert. „Sie ist eine Persönlichkeit, die weiß, was zu tun ist“.
Platter freute insbesondere die Verankerung der Förderung des Wirtschaftsstandortes als Staatszielbestimmung im Koalitionsübereinkommen und erinnerte daran, dass er sich während seines Vorsitzes der Landeshauptleutekonferenz „massiv damit beschäftigt“ habe. „Wirtschaft und Umwelt dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, betonte Platter. (APA)