Wiener Börse ermöglicht Handel mit Beteiligung an russischen Firmen
Wien (APA) - An der Wiener Börse kann man nun auch mit Beteiligungen an 20 russischen Unternehmen handeln. Das geht über den Umweg sogenannt...
Wien (APA) - An der Wiener Börse kann man nun auch mit Beteiligungen an 20 russischen Unternehmen handeln. Das geht über den Umweg sogenannter ADRs (American Depository Receipts). Das sind von US-amerikanischen Depotbanken in den USA ausgegebene Aktienzertifikate.
Die ADRs „verbriefen das Eigentum an Aktien inklusive der verbundenen Rechte wie zum Beispiel das Recht auf Dividende und werden stellvertretend für die Original-Aktie gehandelt“, heißt es in einer Aussendung der Wiener Börse von heute, Mittwoch. Österreichische Anleger können sie aber an ihrer Heimatbörse zu Inlandsspesen handeln. Unter den russischen Firmen, an denen man sich auf diese Weise beteiligen kann, finden sich den Angaben zufolge etwa Gazprom, Lukoil oder Sberbank.
Market Maker für die neuen Wertpapiere wird die Raiffeisen Centrobank AG (RCB). Damit seien im Segment „global market“ drei Market Maker (Baader Bank, Lang und Schwarz und RCB) tätig. „Enge Spreads bei hohem Volumen ermöglichen privaten Anlegern eine sofortige Ausführung zu Preisen analog den Referenzmärkten.“
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