Sieben Vbg. Gemeinden erarbeiteten gemeinsames Parkraummanagement

Bregenz (APA) - Sieben Vorarlberger Gemeinden haben ein regional abgestimmtes Parkraummanagement erarbeitet, das ab 2018 umgesetzt wird. Dem...

Bregenz (APA) - Sieben Vorarlberger Gemeinden haben ein regional abgestimmtes Parkraummanagement erarbeitet, das ab 2018 umgesetzt wird. Demnach werden die öffentlichen Parkplätze in den Ortszentren werktags zu „90 Minuten-Gratis-Kurzparkzonen“, ab der 91. Minute wird bezahlt. Parkgebühren würden dort gezielt eingesetzt, „wo Parkplätze knapp sind oder eine Lenkungswirkung sinnvoll sind“, hieß es.

Die sieben Kommunen - Bregenz und Lustenau sowie in der Region Hofsteig Hard, Lauterach, Wolfurt, Schwarzach und Kennelbach - mit insgesamt rund 90.000 Einwohnern haben gemeinsam mit dem Land Vorarlberg sowie externen Experten länger als ein Jahr an dem Parkraummanagement-Konzept gearbeitet. Die entsprechenden Leitlinien und die Grundlagen zur Umsetzung des Konzepts im kommenden Jahr wurden in den vergangenen Tagen von den politischen Gremien der Kommunen beschlossen. Lediglich Kennelbach, das aktuell „keine zielführenden Umsetzungsmöglichkeiten“ sieht, schert diesbezüglich aus. In den Zonen, in denen gezahlt werden muss, werden - in den sieben Gemeinden einheitlich - 70 Cent pro Stunde fällig.

Der neue Umgang mit den Parkflächen im öffentlichen Raum wurde auch mit den lokalen und regionalen Wirtschaftsorganisationen akkordiert. Nutzergruppen wie Anrainer, Unternehmer oder Pendler können Dauerparkkarten erwerben, mit denen sie auf bestimmten Flächen unbegrenzt parken dürfen.

Die Gemeinden wollen darüber hinaus ihre Angebote an umweltfreundlicher Mobilität weiter konsequent ausbauen. „Was wir brauchen, sind funktionierende und insgesamt attraktive Mobilitätslösungen. Lange Parkplatzsuche, zugeparkte Gehsteige oder Ärgernisse passen da nicht wirklich dazu“, hieß es aus den Gemeindestuben.