Kitzbühel

Kosten für die Pflege steigen

Die Stadt Kitzbühel verabschiedete das Budget für das Jahr 2018 in der Höhe von insgesamt 34,9 Millionen Euro.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Nicht nur mit den Beschlüssen zum Ausbau des Gesundheitszentrums und des Altenheimes drückte das Thema Pflege der jüngsten Kitzbüheler Gemeinderatssitzung seinen Stempel auf. Auch im Haushaltsplan für 2018 spielt die Pflege ein­e enorme Rolle. Dabei hat der Gemeinderat ein Budget von 33,4 Millionen Euro im ordentlichen Haushalt und knapp 1,5 Millionen im außerordentlichen Haushalt beschlossen. Die Kosten für die Pflege, unter anderem durch den Wegfall des Pflegeregresses, betragen 3,5 Millionen Euro, wie Bürgermeister Klaus Winkler (ÖVP) informiert.

Insgesamt wurden von den Referenten Wünsche in der Höhe von 36,7 Millionen Euro eingebracht, knapp acht Millionen davon konnten nicht berücksichtigt werden. Zudem ist eine Darlehensaufnahme in der Höhe von 700.000 Euro vorgesehen. Dieses ist für die Neugestaltung der Fassade der neuen Mittelschule vorgesehen, die Gesamtkosten sind mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Dies ist der letzte Teil des Umbaus und der Neugestaltung der Neuen Mittelschule und der Musikschule. Der Schuldenstand der Stadt Kitzbühel beträgt mit Beginn 2018 knapp sechs Millionen Euro. Weitere große Punkte im Budget sind die Überdachung und Planung der Clubgebäude am Fußballplatz Langau, der Liftbau im Museum Kitzbühel mit 200.000 Euro, die Neugestaltung des Stadtarchives mit 142.000 Euro und der Betriebsbeitrag an das Bezirkskrankenhaus St. Johann mit 342.200 Euro.

Kritik am Budget gab’s von der FPÖ, es sei nicht zukunftsträchtig, betonte GR Alexander Gamper und kündigte an, dass die FPÖ gegen das Budget stimmen werde. Vizebürgermeister Walter Zimmermann (SPÖ) sieht das anders, es würde viel Geld in Soziales, Bildung und Schule investiert. Und Winkler betonte, dass es viele Budgetposten gebe, die nicht durch die Stadt beeinflussbar sind, wie der Pflegeregress, es aber viele Zukunftsprojekte beinhalte. Das Budget wurde mit 14-Jastimmen beschlossen, drei Mandatare stimmten dagegen, zwei enthielten sich der Stimme.

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