Unfall

Hochsaison für das Rote Kreuz

Innsbruck – Die stillste Zeit des Jahres? Für die Rettungsdienst GmbH in Tirol ist sie das exakte Gegenteil. „Hochsaison“, sagt Geschäftsfüh...

Innsbruck –Die stillste Zeit des Jahres? Für die Rettungsdienst GmbH in Tirol ist sie das exakte Gegenteil. „Hochsaison“, sagt Geschäftsführer Andreas Karl. Von Freitagabend bis zum Stefanitag, wenn in den Ambulanzen der Krankenhäuser Hochbetrieb ist, warten einige der stärksten Tage des Jahres auf die Helfer des Österreichischen Roten Kreuzes. Das geht natürlich mit einer verstärkten Besetzung einher.

„Bis zu 250 Sanitäterinnen und Sanitäter und Notärzte am Tag und knapp 140 in der Nacht, vorwiegend ehrenamtliche Mitarbeiter, werden in den Dienststellen im ganzen Land bereit sein, am Heiligen Abend sind es genau 139 Rotkreuz-MitarbeiterInnen, aber auch anderer Rettungsorganisationen in Tirol“, rechnet Karl vor. 120 Fahrzeuge untertags und knapp über 90 in der Nacht stehen permanent bereit. Und noch eine beeindruckende Zahl führt das Rote Kreuz auf. „Auf Knopfdruck“ seien bis zu 700 Mitarbeiter verfügbar, die im Ernstfall abrufbereit sind. (TT)