Erfolg für Mercks Krebsmittel Avelumab in den USA

Die Gesundheitsbehörde stufte die Therapie in Kombination mit dem Mittel Inlyta bei nicht vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs als Therapiedurchbruch („Breakthrough Therapy“) ein.

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© APA/dpa-Zentralbild/Matthias Hie

Darmstadt, Washington – Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck hat bei seinem größten Medikamenten-Hoffnungsträger einen Erfolg in den USA erzielt. Die Gesundheitsbehörde FDA stufte die Krebsimmuntherapie Avelumab in Kombination mit dem Mittel Inlyta bei nicht vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs als Therapiedurchbruch („Breakthrough Therapy“) ein, wie die Firma am Donnerstagabend mitteilte.

Diesen Status erhalten Arzneien, denen die Behörde das Potenzial für einen erheblichen Behandlungsfortschritt zubilligt und die daher möglichst rasch zu den Patienten gelangen sollen.

Von der Krebsimmuntherapie, für die Merck eine Partnerschaft mit dem US-Konzern Pfizer geschlossen hat, soll in Zukunft ein Großteil der neuen Pharmaumsätze des hessischen Unternehmens kommen. Avelumab ist unter dem Namen Bavencio bereits zur Behandlung einer seltenen und aggressiven Form von Hautkrebs und für Blasenkrebs zugelassen. (APA/Reuters)

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