Seilbahner steuern seit 50 Jahren auf Erfolgskurs
Die Fisser Bergbahnen sind heute der größte Arbeitgeber im Dorf. Seit 1967 flossen 200 Millionen Euro in den Ausbau des Skigebietes.
Von Toni Zangerl
Fiss –Das Plateaudorf blickt auf eine einzigartige touristische Erfolgsgeschichte zurück. Dank Pionieren mit Weitblick, zukunftsweisender Investitionen und Zusammenhalt im Dorf konnte sich einer der führenden Ferienorte im Alpenraum entwickeln.
Ab 1967, als die Geschichte der Fisser Bergbahnen begann (heute Bergbahnen Fiss-Ladis), bewegte sich die Erfolgskurve stets nach oben. Heute sind die Bergbahnen mit 370 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber im Dorf. Der Jahresumsatz liegt bei 32 Mio. Euro. Das Seilbahnunternehmen gilt als Zugpferd für touristische Weiterentwicklung und Existenzsicherung für Hunderte Familien.
Dass der „50er“ der Bergbahnen den nötigen Anlass für eine zünftige und bestens besuchte Feier bot, ist selbsterklärend. Im würdigen Rahmen blickten die Geschäftsführer Hubert Pale und Benny Pregenzer auf das 50 Jahre umfassende Kapitel Seilbahngeschichte zurück. Der besondere Dank der Geschäftsführer galt den Pionieren: Der verstorbene Altbürgermeister und Geschäftsführer Emmerich Pale sowie dessen Nachfolger Alois Geiger und Ludwig Wachter waren jene Köpfe, die einen maßgeblichen Beitrag zur Aufwärtsentwicklung geleistet hatten. Mit Hubert Pale und Benny Pregenzer leiten aktuell zwei Experten mit Passion die Geschicke. Ihre gemeinsame Botschaft mit BM Markus Pale heißt: „Wir sind den Pionieren für ihren Mut und Weitblick dankbar. Ebenso allen Gesellschaftern und den Grundbesitzern. Nur gemeinsam wurde das geschaffen, wovon wir seit Jahrzehnten alle profitieren.“ Das gelte übrigens auch für den späteren technischen Zusammenschluss zur Skidimension Serfaus-Fiss-Ladis.
Cheftouristiker Franz Tschiderer appellierte: „Ich hoffe, alle sehen weiterhin gemeinsam das große Ganze. Nur so wird die Erfolgsgeschichte am Sonnenplateau ihre Fortsetzung finden.“