Gerichtssplitter

Innsbrucker hortete 43.094 Kinderpornos am PC

(Symbolfoto)
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Der 57-Jährige muss ein Jahr, davon vier Monate unbedingt, ins Gefängnis.

Viel ungenutzte Freizeit und pädophile Neigungen machten einen Innsbrucker zum Sammler von Kinderpornografie. Nachdem der 57-Jährige den Ermittlern des Landeskriminalamtes aufgrund von Aktivitäten über Tauschbörsen ins Netz gegangen war, eröffnete sich der Exekutive eine Ansammlung von Bildern und Videos ungeahnten Ausmaßes. So befanden sich auf den Computer-Festplatten 43.094 Stück solcher Dateien. 11.202 einschlägige Dateien stellte der Innsbrucker zudem über Tauschbörsen zur Verfügung. Gestern am Landesgericht erschien der Angeklagte schon lange vor Verhandlungsbeginn und nahm ein Jahr Gefängnis — vier Monate davon unbedingt — sofort an.

Geldstrafe für Alk-Lenker

Mit nicht weniger als 1,42 Promille Blutalkohol war im August ein Arbeiter in den Firmen-Lkw gestiegen. In diesem Zustand hatte der 34-Jährige dann eine Vorfahrtsregel nicht mehr richtig gedeutet und kollidierte mit einem vorschriftsmäßig fahrenden Motorradfahrer. Für diesen war dessen Körper Knautschzone — schwerste Verletzungen wie Brüche, ein Bandscheibenvorfall, Tinnitus und Prellungen waren die Folge. Gestern am Landesgericht betrug die Geldstrafe erst einmal 2000 Euro. Jetzt kommen aber noch Opfer und Versicherer mit ihren Forderungen. (fell)

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