Zugsunfall in Klosterneuburg: Gewerkschaft gegen Vorverurteilungen
Klosterneuburg (APA) - Als „nicht angebracht, allzu vorschnell menschliches Versagen in den Raum zu stellen“, hat der Vorsitzende der Gewerk...
Klosterneuburg (APA) - Als „nicht angebracht, allzu vorschnell menschliches Versagen in den Raum zu stellen“, hat der Vorsitzende der Gewerkschaft vida, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit am Samstag Spekulationen zur Kollision zweier Personenzüge vom Vorabend in Kritzendorf bezeichnet. Es müsse der Bericht der Unfallkommission abgewartet werden.
Es dürfe nicht schon im Vorhinein zu Mutmaßungen über Schuldfragen kommen, sagte Hebenstreit in einer Aussendung. Dass auch ein technisches Gebrechen die Kollision verursacht haben könnte, sei noch nicht auszuschließen. Gleichzeitig forderte der vida-Vorsitzende eine rasche und gründliche Untersuchung der Unfallumstände durch die zuständigen Behörden.
„Wir vermuten, dass die Ursache in einem menschlichen Fehler zu suchen ist, nicht in einem technischen Gebrechen. Aber das wird in den nächsten Tagen noch verifiziert“, hatte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) am Freitagabend zur APA gesagt.