Geiselnehmer erbeuteten größere Mengen Gold in der Schweiz

Die Bande hatte die Familie eines Goldhändlers in ihrem Haus in La Chaux-de-Fonds in ihre Gewalt gebracht.

Symbolfoto.
© AP/Seth Wenig

Neuenburg - Sechs Geiselnehmer haben am Freitag in der Schweiz eine größere Menge Gold erbeutet und sind damit vermutlich über die Grenze nach Frankreich geflüchtet. Die Bande habe am frühen Morgen die Familie eines Goldhändlers in ihrem Haus in La Chaux-de-Fonds in ihre Gewalt gebracht, wie die Kantonspolizei Neuenburg mitteilte.

Die Täter zwangen den Vater, eine größere Menge Gold aus seiner Spezialfirma für Edelmetalle zu holen und es ihnen auszuhändigen. Dann fuhren sie mit ihren Geiseln weiter bis in die Gegend von Biaufond an der Grenze nach Frankreich. Dort ließen die Männer die Familie frei und fuhren in Richtung Grenze weiter. Auf beiden Seiten der Grenze wurde eine Großfahndung eingeleitet, die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.

Nach Angaben von Polizeisprecher Pierre-Louis Rochaix hatten die Männer außer dem Firmenchef auch dessen Frau und ihr rund zehnjähriges Kind als Geiseln genommen. Körperliche Gewalt schienen sie dabei nicht angewandt zu haben, sagte er. (APA/AFP)

TT-ePaper gratis testen und 20 x € 100,- Einkaufsgutscheine gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch


Schlagworte