Verkehrsbilanz

Traktorunfälle forderten fünf Todesopfer

Fünf Menschen kamen 2017 bei Traktorunfällen in Österreich ums Leben (Symbolfoto).
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Viele Unglücke ereignen sich nicht im Straßenverlehr, sondern abseits der gesicherten Wege.

Wien – Traktorunfälle haben im Vorjahr im österreichischen Straßenverkehr fünf Menschenleben gefordert. Das waren um zwei mehr als im Jahr 2016, berichtete der ÖAMTC am Montag in einer Aussendung. Drei der Unfälle ereigneten sich in der Steiermark und je einer in Nieder- und Oberösterreich. Die meisten Unglücke mit Traktoren passieren demnach jedoch nicht im Straßenverkehr, sondern am Hof oder am Feld.

Fahrsicherheitstraining für Traktorfahrer

Die Traktoren-Trainings in den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren starten im Jänner, weil in dieser Zeit in der Landwirtschaft am wenigsten zu tun ist und die Lenker von Traktoren am ehesten abkömmlich sind. Bis Ende April werden in unterschiedlichen ÖAMTC Fahrtechnik Zentren Fixtermine mit Leihfahrzeugen angeboten. In Tirol gibt es dazu im Fahrtechnikzentrum Innsbruck am 12., 16., 20. und 22. März die Möglichkeit.

Laut Sozialversicherung der Bauern (SVB) ereignen sich die meisten Arbeitsunfälle beim Auf- und Absteigen bzw. Abspringen, informierte der Automobilclub. „Viele Unfälle passieren auch, weil der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert“, sagte ÖAMTC-Fahrtechnik-Experte Josef Dvorak. Es komme immer wieder zu fahrtechnischen Fehlern in steilem Gelände. Kippt der Traktor, werden Personen häufig herausgeschleudert und durch das Fahrzeug selbst oder durch den Aufprall auf dem Boden verletzt. (APA)