Osttirol

Kunst, die in die Schule kommt

Kunsterzieherin Katrin Ebner mit ihrer Kreativklasse, der 2 a, vor einem Werk von Michaela Schweeger.
© Oblasser

Zwölf Werke zeitgenössischer Kunst bilden in der NMS Egger-Lienz eine kleine, aber exquisite Galerie. Mit dabei ist der Matreier Peter Raneburger.

Von Catharina Oblasser

Lienz –Jedes Jahr findet in Tirol unter dem Stichwort „Kids – Kunst in die Schule“ eine Wanderausstellung mit zeitgenössischer Kunst statt, die durch Tirol tourt. Mit dem heurigen Thema „Helden, Helfer, Heilige“ macht „Kids“ erstmals in Osttirol Station, und zwar an der Neuen Mittelschule (NMS) Egger-Lienz. Am Montag wurde die Ausstellung, die sich im Musikraum befindet, offiziell eröffnet. Gezeigt werden Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien.

„Unsere Schülerinnen und Schüler haben damit die Möglichkeit, sich mit zeitgenössischer Kunst zu befassen“, meint NMS-Direktorin Gabi Schwab. „Und das anhand von Originalen.“ Das Angebot bleibt aber nicht auf die Jugendlichen der NMS Egger-Lienz beschränkt. Jede Schule im Bezirk hat Zugang zu der kleinen Galerie, und das bis 7. Februar.

Unter den Kunstwerken findet sich auch eines des Matreiers Peter Raneburger, der bei der Eröffnung anwesend war. Die Einführung zu seinem Bild übernahm er selbst. Raneburger arbeitet gern mit übereinandergelegten Schichten, um sein künstlerisches Anliegen zu verdeutlichen. In diesem Fall ist es ein „Versteckspiel“, wie er sagt, zwischen der Heiligen Thérèse von Lisieux und der deutschen Terroristin Ulrike Meinhof, die in den 1970er-Jahren verhaftet wurde und starb.

Kuratiert haben die Ausstellung Peter Gander und Claudia Mark. Die Originale stammen vom Institut für Kunstgeschichte der Uni Innsbruck.

Künstler Peter Raneburger erläutert von den Schülerinnen und Schülern, was hinter der Abbildung von Ulrike Meinhof steckt.
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Catharina Oblasser

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