Videokonferenz statt Dienstreise: Firmen könnten Milliarden sparen

Bis zu acht Milliarden Euro könnten deutsche Firmen pro Jahr sparen, wenn sie verstärkt Videokonferenzen einsetzen würden.

Symbolfoto.
© APA/Herbert Neubauer

Düsseldorf – Deutschlands Unternehmen könnten einer Studie zufolge bis zu acht Milliarden Euro im Jahr sparen, wenn sie Dienstreisen ihrer Mitarbeiter stärker durch Videokonferenzen und andere digitale Mittel ersetzen würden.

Die Wirtschaft habe 2016 knapp 52 Milliarden Euro für nationale und internationale Dienstreisen ausgegeben, zitierte die Rheinische Post am Montag aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Durch den verstärkten Einsatz von Skype und anderen Videokonferenzsystemen könnten Unternehmen Zeit und Kosten sparen.

Fax noch weiter verbreitet als Skype und Co.

Ein Fünftel der Unternehmen nutze diese Techniken noch gar nicht, zitierte die Zeitung aus der Studie. „Insgesamt ist das Fax als Kommunikationsmittel unter deutschen Unternehmen noch weiter verbreitet als Skype und Co.“

Der durchschnittliche Preis pro Geschäftsreisendem und Tag stieg laut Studie 2016 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 155 Euro. Zu erwarten sei, dass diese Kosten weiter zunehmen, da künftig mit einer weltweiten Steigerung der Preise für Flugtickets, Hotelübernachtungen, Bahnen und Taxis gerechnet werde. Zudem sei die Zahl der Geschäftsreisen innerhalb von zehn Jahren um 16 Prozent auf 26 Millionen Reisen im Jahr gestiegen. (APA/AFP)


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