Innsbruck

Innsbruck plant Museum für Zeitgeschichte im Stadtturm

Der Innsbrucker Stadtturm könnte in den kommenden Jahren ein Museum für Zeitgeschichte beheimaten. Die Planungen laufen.
© thomas boehm

Innsbruck – Im Koalitionsabkommen ist es festgehalten. Nun, zum Ende von selbigem, sollen die nächsten Schritte zur Realisierung gesetzt wer...

Innsbruck –Im Koalitionsabkommen ist es festgehalten. Nun, zum Ende von selbigem, sollen die nächsten Schritte zur Realisierung gesetzt werden. Die Rede ist von einem Museum für Zeitgeschichte in Innsbruck. Dieses war insbesondere den Grünen 2012 im Zuge der Regierungsverhandlungen ein Anliegen, sagte gestern Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI).

War lange Zeit nicht klar, wo so ein Museum in der Landeshauptstadt untergebracht werden könnte, soll diese Frage nun geklärt sein. Es ist der Stadtturm in der Altstadt, der hierfür auserkoren wurde. Dort werden nämlich mit Ende 2018 Räumlichkeiten frei. Die Festwochen der Alten Musik, die bis dato dort untergebracht sind, werden dann ins neue Haus der Musik an den Rennweg siedeln. Zudem will Oppitz-Plörer langfristig auch die letzten dort befindlichen städtischen Verwaltungseinheiten (Sport, Kultur) aussiedeln. Das Museum soll sich primär der städtischen Zeitgeschichte widmen und eine Kooperation zwischen Stadt, Land und möglicherweise auch Bund sein. Umgesetzt werden soll die Idee dann erst von der neuen Regierung – also zwischen 2018 und 2024.

Nicht weit vom Stadtturm entfernt, sagt Oppitz-Plörer, nämlich im Museum Goldenes Dachl, soll noch vor dem großen Kaiser-Maximilian-Gedenkjahr (500. Todestag 2019), umgebaut werden. Konkret geht es um die noch fehlende Barrierefreiheit. Ein Thema, das auch beim Stadtturm virulent ist. „Die Gespräche laufen, wir haben aber noch keine fertige Lösung“, sagte Oppitz-Plörer gestern im Rahmen eines Pressegesprächs.

Bereits in der heutigen Sitzung des Stadtsenates soll daher die Innsbrucker Immobilien GmbH damit beauftragt werden, eine Planung und Kostenerstellung für einen barrierefreien Zugang in die Wege zu leiten. Das Museum Goldenes Dachl wird jährlich von rund 30.000 Besuchern frequentiert. 2019 ist eine Maximilian-Sonderausstellung geplant. (mami)

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