NEOS zu NÖ Kinder- und Jugendwohneinrichtungen: „Es drängt“

St. Pölten (APA) - Mit dem Hinweis „es drängt“ haben die NEOS am Dienstag im Zusammenhang mit angeblichen Missständen in Kinder-und Jugendwo...

St. Pölten (APA) - Mit dem Hinweis „es drängt“ haben die NEOS am Dienstag im Zusammenhang mit angeblichen Missständen in Kinder-und Jugendwohneinrichtungen in Niederösterreich auf eine Lösung für die Betroffenen gepocht. Notwendig sei das „jetzt“ und nicht erst nach einem Zwischenbericht einer von Landesrat Franz Schnabl (SPÖ) eingesetzten Sonderkommission.

Indra Collini, NEOS-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am Sonntag kommender Woche, und Abg. Stephanie Krisper wiesen in einem Pressegespräch drauf hin, dass das Land „seit eineinhalb Jahren“ von Missständen bei den Therapeutischen Gemeinschaften (TG) wissen soll. E-Mails würde darauf hinweisen. Entsprechende Fragen an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Schnabl im Zusammenhang mit dem Fall seien unbeantwortet geblieben.

Es lägen „erschreckende Fakten“ vor, sagte Krisper. Es gebe Hinweise auf nicht entsprechend ausgebildetes Personal und auf fehlende Kontrollen. 2,8 Millionen Euro an Förderung sollen „nicht dem Kindeswohl zugutegekommen sein“, merkte Collini an. Laut Krisper wollen die NEOS eine Sachverhaltsdarstellung an die Finanz-Staatsanwaltschaft einbringen.