Ski Alpin

Teamarzt stoppt Rebensburg: Doch kein Start in Cortina

Bei der Olympia-Einkleidung zeigte sich Viktoria Rebensburg noch zuversichtlich, jetzt muss die Deutsche erneut aussetzen.
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Wie lange die deutsche Speed-Spezialistin noch ausfällt, ist unklar. Der DSV will bei seiner Olympiahoffnung kein Risikio eingehen.

Cortina d‘Ampezzo – Viktoria Rebensburg kann doch nicht wie geplant beim Weltcup-Wochenende in Cortina d‘Ampezzo antreten. Ein Comeback der besten deutschen Skirennfahrerin nach einer Grippe wurde vom Teamarzt gestoppt. „In dieser Phase der Saison ist das natürlich ungünstig“, sagte Rebensburg. „Andererseits ist es wichtig, die Virusgrippe vollständig auszuheilen.“

Mannschaftsarzt Johannes Scherr hatte Rebensburg wegen der hohen Belastungen beim Weltcup in den Dolomiten keine Rennfreigabe gegeben. Rebensburg hatte zuletzt schon Abfahrt und Super-G in Bad Kleinkirchheim verpasst, in Cortina stehen zwei Abfahrten und ein Super-G an. Ob es die 28-Jährige zum Riesentorlauf am Dienstag danach am Kronplatz schafft, war zunächst offen.

Der Deutsche Skiverband will vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang keinen weiteren Ausfall einer Spitzenathletin riskieren und Rebensburg als aussichtsreichster Medaillenkandidatin Zeit für die Regeneration geben. Allein wegen Kreuzbandrissen muss der Verband in Südkorea auf sechs potenzielle Podiumsfahrer verzichten - erst am Montag wurde die Top-Ski-Crosserin Heidi Zacher in München operiert. (APA)