Fashion Week Berlin: Sportalm mit Jubiläums-Skikollektion in Retro

Berlin/Kitzbühel (APA) - Das Tiroler Textilunternehmen Sportalm Kitzbühel begeht sein 65-jähriges Firmenjubiläum mit einer fröhlich-bunten, ...

Berlin/Kitzbühel (APA) - Das Tiroler Textilunternehmen Sportalm Kitzbühel begeht sein 65-jähriges Firmenjubiläum mit einer fröhlich-bunten, optisch auf Retro gebürsteten Skimodekollektion. Die gleichzeitig am Mittwoch auf der Modewoche in Berlin vorgestellte Fashion-Linie für die Saison Herbst/Winter 2018/19 setzt wie gehabt auf sportlichen Chic und kombiniert zarte Spitze mit warmer Wolle, weichem Leder und Fake Fur.

Designerin Ulli Ehrlich hat sich für die Show wieder etwas einfallen lassen. Die Cheerleader-Gruppe „Titans Berlin“ turnte vor, was die Sportalm Active-Kollektion alles aushält. Das Showfinale bestritt der österreichische Singer und Songwriter Ro Bergman. Die Herzen der Besucher flogen dabei der Kinderschar zu, die sich in zünftigen Pistenoutfits mit Luftballons in Händen auf dem Laufsteg tummelte. Sportalm ließ es dafür sogar künstlich schneien.

Blickfang der Damen-Sportmodelle der Serie „Ski 1953“ war ein winterlicher Allover-Druck, der einem Originalfoto des Kitzbüheler Skigebiets aus den 70er-Jahren entstammt und mit einem klassischem Norwegermuster kombiniert wurde. Skihosen mit Denim-Print wirkten bei der Präsentation am neuen Fashion-Week-Veranstaltungsort E-Werk in Berlin-Mitte auf den ersten Blick wie echte Jeans. Das Retro-Firmenlogo war als Stickerei oder als gewebtes Band, teilweise mit Kristallen verziert, allgegenwärtig. Auch in Skianzügen in Neonfarben, mit floralen Mustern, aufgedruckten Paradiesvögeln sowie Camouflage-, Leo- und Kroko-Prints kann man im kommenden Winter über die Pisten stauben.

Dschungelmotive tauchten in der Mode-Linie des Labels ebenfalls auf, weiters Ethno-Stickereien und flächendeckende Drucke von Blumen oder Erdbeeren auf Blusen, Röcken und Kleidern: Mustermix ist bei Sportalm im nächsten Herbst und Winter ein wichtiges Thema. Selbst der robuste Parka kommt mit Patches verziert oder mit Schmetterlings-Alloverprint daher. Daneben waren Metallic-Lederjacken in Tomatenrot und Olivgrün zu sehen. Jeansjacken waren mit Borten oder Stickereien aufgepeppt. Zu den Höhepunkten gehörten eine Jacke aus paillettenbesticktem Samt und ein Neopren-Sweater mit Lurexstrickbündchen.

Das Label wurde als kleine Strickerei gegründet und gilt inzwischen als eines der erfolgreichsten Textilunternehmen Österreichs. Seit 1980 im Besitz der Familie Ehrlich, wird das Unternehmen auch als Familienbetrieb geführt - von Seniorchef Wilhelm Ehrlich sowie seinen Töchtern Ulli und Christina.