Verwirrung um Finanzierung der Sicherheitspartner im Burgenland

Eisenstadt (APA) - Verwirrung herrscht im Burgenland über die Finanzierung der Sicherheitspartner. Landeshauptmannstellvertreter Johann Tsch...

Eisenstadt (APA) - Verwirrung herrscht im Burgenland über die Finanzierung der Sicherheitspartner. Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ) hatte zuletzt noch eine durch die Aktion 20.000 finanzierte Ausweitung ab dem Frühjahr in Aussicht gestellt. „Aus unserer Perspektive ist das mit der Aktion 20.000 nicht möglich“, erklärte hingegen S-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl am Mittwoch.

In der Vergangenheit habe es zwar mehrfach Gespräche bezüglich der Sicherheitspartner gegeben. Es sei jedoch zu keiner Mitarbeitersuche gekommen und vom Einbringen von Förderanträgen sei man noch weit entfernt gewesen. „Dieser ganze Prozess hat noch nicht gestartet“, sagte die AMS-Chefin.

Möglich sei nun eine Förderung über die Aktion 50+, welche allerdings weniger attraktiv sei, meinte Sengstbratl zu Berichten von ORF Burgenland und „Kurier“. Die Aktion 20.000 wurde mit Jahresbeginn eingestellt.

Aus dem Büro des Landeshauptmannstellvertreters hieß es dazu auf Anfrage, dass Tschürtz gerade dabei sei, über den Finanzierungsmodus auf Bundesebene Gespräche zu führen. Es sollen sämtliche Fördervarianten ausgelotet werden. Denkbar sei auch eine gemeinsame Finanzierung durch Bund und Land. Von einer Förderung über die Aktion 50+ halte Tschürtz nichts.

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