Ölpreise treten auf der Stelle
Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum bewegt. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent ...
Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum bewegt. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete in der Früh 69,30 US-Dollar (56,79 Euro). Das waren um 8 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel ebenfalls geringfügig um 2 Cent auf 63,95 Dollar.
Seit Dienstag haben sich die Ölpreise von ihren dreijährigen Höchstständen wieder etwas entfernt. Die Fachleute verweisen vor allem auf den erwarteten weiteren Anstieg der US-Rohölförderung. Vermutlich werde bald die Marke von 10 Millionen Barrel je Tag überschritten.
Am Donnerstag werden Marktteilnehmer vor allem auf die wöchentlichen Rohöldaten des US-Energieministeriums blicken. Nicht nur werden neue Produktionszahlen, sondern auch Daten zu den Erdölvorräten veröffentlicht. Diese sind seit mehreren Wochen rückläufig. Das Ölkartell OPEC kommt damit seinem Ziel, die Lagerbestände der Industrienationen durch Förderkürzungen zu reduzieren, näher. Erreicht hat die OPEC zudem einen deutlichen Anstieg der Ölpreise.