Landespolitik

SP-Imst fordert ein Hallenbad

© Paschinger

Imst – Die „neue SPÖ“ widmet sich freilich auch speziell im Bezirk Imst den klassischen sozialdemokratischen Themen. Als da wären Beschäftig...

Imst –Die „neue SPÖ“ widmet sich freilich auch speziell im Bezirk Imst den klassischen sozialdemokratischen Themen. Als da wären Beschäftigung, leistbares Wohnen und Kinderbetreuung, wie Bezirksspitzenkandidat Vincenzo Diana aus Imst betont. Aber auch Frauenpolitik, Pflege und Digitalisierung, wie die Haimingerin Alexandra Zolitsch, Nummer zwei im Bezirk und Siebente der Landesliste, ergänzt. Daneben gibt es aber auch ganz konkrete Ideen und Forderungen für den Bezirk Imst und das Oberland, die in den roten Wahlkampf einfließen.

Zolitsch als gleichzeitige SP-Frauenvorsitzende des Bezirks fordert jedenfalls eine regionale Anlaufstelle des Gewaltschutzzentrums und auch ein Frauenhaus für das Oberland: „In Tirol fehlen 35 Plätze.“ Eine zu dünne Personaldecke ortet sie auch in den Pflegeheimen, finanziert werden soll das über „Besteuerung für all jene Heime, die gewinnorientiert sind“.

Der Imster Gemeinderat Vincenzo Diana hat weiters drei ganz konkrete Lokalthemen parat. So fordert er etwa ausgehend von der Imster Lärmproblematik ein Lärmschutzkonzept ein. Daneben bleibt für ihn das regionale Hallenbad samt Wellnessbereich weiter aktuell: Hier soll das Land eine neue Machbarkeitsstudie durchführen und die finanzstärkeren Gemeinden sollten sich die Betriebsabgänge des Bades teilen. Handlungsbedarf sieht er beim Imster Bahnhof – dort habe man die Park&Ride-Anlage nicht dem Boom des neuen Öffi-Tickets angepasst.

Das Thema Fernpassverkehr wird vom stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Bernhard Zolitsch aus Haiming erst auf Nachfrage angesprochen: prinzipielles Ja zum Tschirganttunnel im Sinne der geplagten Anrainer. „Aber nur mit einem Gesamtkonzept.“ (pascal)

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