20. Grazer Opernredoute mit Neo-Ministern und Glitzerblumenrahmen

Graz (APA) - Die 20. Opernredoute in Graz am 27. Jänner 2018 schmückt sich - gemäß dem von Intendantin Nora Schmid ausgebenen Motto „Es wird...

Graz (APA) - Die 20. Opernredoute in Graz am 27. Jänner 2018 schmückt sich - gemäß dem von Intendantin Nora Schmid ausgebenen Motto „Es wird glitzern, es wird funkeln, es wird prickeln“ - mit u.a. drei Neo-Ministern und über 7.000 Blumen. Erwartet werden die beiden Steirer, Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) und Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) sowie Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ).

Alle drei Minister kommen erstmals in ihrer neuen politischen Funktion, einige langjährige Gäste aus der Politik sind aber heuer nicht dabei: Sebastian Kurz war als Außenminister ein treuer Redoute-Besucher, als ÖVP-Kanzler muss er wohl kürzertreten und kann Graz dieses Mal nicht die Ehre geben. Dafür wird die frisch gebackene Familienministerin Juliane Bogner-Strauß mit LH Hermann Schützenhöfer sozusagen Höchstrangige der Volkspartei in der Oper sein. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), schon bei 18 Redouten dabei, wird ebenso wie „Vize“ Mario Eustacchio (FPÖ) erscheinen. Dieser ist Teil einer kopfstark vertretenen Freiheitlichen-Riege - die von dem vom Landtags-Klubchef zum Verteidigungsminister avancierten Mario Kunasek über seinen Nachfolger Stefan Hermann bis zum EU-Abgeordneten Georg Mayer - früher ebenfalls Klubobmann in der steirischen Landstube - reicht. Außenministerin Karin Kneissl wechselt kurz vom diplomatischen Parkett auf jenes des schönsten Ballsaals der Steiermark, wie ihr Büro auf Anfrage bestätigte.

SPÖ-LHStv. Michael Schickhofer muss am 27. Jänner passen, allerdings mit freudigem Herzen - seine Ehefrau Ulrike ist hochschwanger und wird dieser Tage das dritte Kind des Ehepaares gebären. SPÖ-Landtagspräsidentin Doris Vollath wird jedenfalls erwartet, genauso wie Soziallandesrätin Doris Kampus.

Eine Premiere gibt es beim Conferencier - diesen gibt erstmals ein „Duo“, nämlich Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan - ein gebürtiger Grazer - mit Pappmache-“Kollegin“ Gisela Hering. Die ukrainische Chefdirigentin der Oper, Oksana Lyniv, wird erstmals den Auftakt leiten, für den am Ende der Saison scheidenden Ballettchef Jörg Weinöhl ist es die letzte Redoute.

Für den Blumenschmuck in der Oper sorgt wie gewohnt „Burgflorist“ Rudolf Hajek mit Ehefrau Annemarie und Sohn Josef. Er wird es laut Organisator Bernd Pürcher mit seinem duftenden Kreationen „auch glitzern, funkeln und prickeln“ lassen. Klingende Namen wie die cremig-gelbe „Amorette“-Rose, die „gediegen-orangefarbene „Carpe Diem“-Rose und Hunderte rote Rosen, mit Glitzer versehen, werden die Oper erstrahlen lassen. In den einzelnen Themen-Räumen wie dem exotischen Sunset Club (der früheren Havana Lounge) sorgen Strelitzien und Anthurien, die sogenannten Flamingo-Blumen, für exotisches Flair.

Nicht nur steirische illustre Gäste sollen erscheinen, auch das restliche Österreich und sogar der berühmteste Hesse Österreichs, Teamchef Franco Foda, geben sich die Ehre: Neben Vera Russwurm, Designer Nhut La Hong und Caroline List, der neuen Präsidentin des Straflandesgerichts Graz ist Stammgast „Mister Ferrari“ Heribert Kasper dabei. Der Grazer Chirurg Peter Panzenböck hat eventuell auch seinen Freund Hannes Kartnig mit dabei. Die Unternehmen Magna, Saubermacher und der Elektronikspezialist S sind wie auch Steiermärkische Sparkasse, Energie Steiermark und die Christof Group vertreten, wodurch mit zahlreicher Wirtschaftsprominenz gerechnet werden darf.

Karten sind noch erhältlich, laut Organisator Bernd Pürcher wird auch wie üblich wird ein „Mini-Kontingent“ an der Abendkasse bereit gehalten. Die Logen sind allerdings schon lange ausgebucht, auch bei den Tischen geht so gut wie gar nichts mehr. Das mehrgängige Festmenü kommt auf 52 Euro, unverändert gegenüber 2017. Die Preise für Getränke und Speisen an den Theken und Standln sind weitgehend gleich geblieben. Ein Sacherwürstl mit Senf, Steirerkren und Gebäck kommt nach wie vor auf 7,50 Euro, ebenso wie die Gulaschsuppe mit Gebäck. Das Glas Prosecco wurde im Preis von 6,10 auf 6,30 Euro angehoben. Das kleine Glas Bier ist heuer wieder leicht teurer geworden, von 4,30 auf 4,50 Euro.

Eine Standard-Eintrittskarte ohne Tisch kostet 214 Euro (2017: 209 Euro), eine Jugend­ und Studentenkarte 70 Euro. Einlass in den schönsten Ballsaal der Steiermark ist ab 18.30 Uhr, Beginn um 21.00 Uhr, der Kehraus ist traditionell mit 5.00 Uhr angesetzt.

(S E R V I C E - Näheres über die 20. Grazer Opernredoute ist unter http://www.opernredoute.com abrufbar.)