Snowboard: Rogla-Weltcup im Zeichen des Kampfs um Olympia-Tickets

Rogla (APA) - Die Weltcup-Parallel-Riesentorläufe in Rogla stehen für die ÖSV-Raceboarder im Zeichen der Qualifikation für die Winterspiele ...

Rogla (APA) - Die Weltcup-Parallel-Riesentorläufe in Rogla stehen für die ÖSV-Raceboarder im Zeichen der Qualifikation für die Winterspiele in Pyeongchang. Bei den Herren hat Alexander Payer nach seinem Sieg in Cortina und Platz 3 in Lackenhof sein Südkorea-Ticket wohl gebucht. Um die drei weiteren Startplätze gibt es mit Benjamin Karl, Sebastian Kislinger, Lukas Mathies und Andreas Prommegger vier Kandidaten.

Sollte Johann Stefaner am Samstag und Sonntag (Finale jeweils 14.30 Uhr) Topresultate in Slowenien einfahren, könnte sich auch der Kärntner noch für Pyeongchang ins Spiel bringen. Bei den Damen haben mit Olympiasiegerin Julia Dujmovits, Ina Meschik und Claudia Riegler drei ÖSV-Boarderinnen bereits einen Podestplatz in dieser Saison vorzuweisen. Sabine Schöffmann hat die Ränge vier und acht auf der Habenseite, und für Daniela Ulbing stehen zwei zwölfte Plätze zu Buche.

„Einige Athletinnen und Athleten haben sich in den bisherigen Rennen eine gute Ausgangsposition geschaffen, aber in den beiden Rennen in Rogla ist für jeden einzelnen noch alles möglich“, erklärte ÖSV-Parallel-Cheftrainer Ingemar Walder. Nach den Bewerben am Wochenende werde analysiert und das Team für Pyeongchang schlussendlich nominiert.

Nachdem Karl in der Vorwoche die Weltcup-Rennen in Bad Gastein ausgelassen hat, ist der Niederösterreicher in Rogla wieder mit dabei. Der Olympia-Dritte von Sotschi 2014 ist nach seinen im Dezember erlittenen Bänderrissen im Sprunggelenk laut ÖSV-Angaben wieder weitgehend schmerzfrei. „Ich habe am Donnerstag sieben Trainingsläufe absolviert, ohne dass mir das Sprunggelenk trotz harter und eisiger Bedingungen auch nur die geringsten Probleme bereitet hat“, vermeldete Karl. Er sei für Rogla deshalb zuversichtlich.