US-Börsen im Verlauf weiter ohne klare Richtung, „Shutdown“ belastet
New York (APA) - Der drohende Regierungs-Stillstand in den USA drückt am Freitag an der Wall Street weiter etwas auf die Stimmung. Gegen 19....
New York (APA) - Der drohende Regierungs-Stillstand in den USA drückt am Freitag an der Wall Street weiter etwas auf die Stimmung. Gegen 19.20 Uhr notierte der Dow Jones mit einem Kursminus von 58,33 Zählern oder 0,22 Prozent bei 25.959,48 Punkten.
Der S&P-500 Index lag dagegen 3,75 Punkte oder 0,13 Prozent im Plus bei 2.801,78 Zähler. Der Nasdaq Composite Index gewann 22,43 Zähler oder 0,31 Prozent auf 7.318,48 Einheiten.
Republikaner und Demokraten konnten sich bis zum Freitagmorgen (Ortszeit) nicht auf einen Kompromiss verständigen, um eine drohende Schließung von Teilen der Regierung und Verwaltung wegen fehlender Etatmittel („Shutdown“) kurzfristig abzuwenden. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld daran.
Zudem ist konjunkturdatenseitig der Konsumklimaindikator Michigan Sentiment im Jänner überraschend schwach ausgefallen. Die Kennzahl erreichte im Jänner einen Punktestand von 94,4 Einheiten. Erwartet worden waren 97 Zähler.
Auf Unternehmensseite rückten berichterstattende Konzerne in den Fokus. Eine milliardenschwere Abschreibung wegen der US-Steuerreform hatte dem Kreditkarten-Riesen American Express den ersten Quartalsverlust seit über einem Vierteljahrhundert eingebrockt. Die Papiere des Kreditkartenunternehmens gaben fast 3 Prozent ab.
Bei IBM hatte eine hohe Sonderbelastung wegen der Steuerreform ebenfalls belastet und das IT-Urgestein im vierten Quartal in die roten Zahlen gedrückt. Auch dass der Konzern den ersten Umsatzanstieg seit 23 Quartalen verbuchte, half den Wertpapieren nicht. IBM reduzierten sich um 4,6 Prozent.
~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA531 2018-01-19/19:31