Segeln: Ein Toter nach Kollision bei Volvo Ocean Race

Hongkong (APA/dpa) - Das Volvo Ocean Race ist von einem Todesfall überschattet worden. Bei einer Kollision zwischen einem Fischerboot und de...

Hongkong (APA/dpa) - Das Volvo Ocean Race ist von einem Todesfall überschattet worden. Bei einer Kollision zwischen einem Fischerboot und der Rennjacht des Segel-Teams Vestas 11th Hour Racing vor Hongkong kam ein chinesischer Fischer ums Leben. Das teilte die Leitung des Volvo Ocean Race am Samstag mit. Die anderen neun Besatzungsmitglieder wurden von einem anderen Schiff gerettet.

Die Jacht war um etwa halb zwei Uhr morgens (Ortszeit) in internationalen Gewässern mit dem Fischerboot zusammengestoßen. Von der dänisch-amerikanischen Besatzung der Jacht wurde niemand verletzt. Wie es zu dem Unglück kam, war vorerst unklar. Die Vestas 11th Hour Racing lag zum Zeitpunkt des Unglücks an zweiter Stelle der Etappe. Sie gab nach dem Unfall auf und erreichte den Zielhafen Hongkong mit Motorhilfe.

In der Gesamtwertung des Meeres-Marathons führt nach der vierten von elf Etappen das spanische Team Mapfre. Das Rennen wird am 1. Februar mit einem 100-Seemeilen-Sprint von Hongkong in die chinesische Hafenstadt Guangzhou und zurück fortgesetzt. Die Regatta, bei der die Teilnehmer 45.000 Seemeilen um die Welt zurückzulegen haben, findet alle drei Jahre statt. Sie begann am 22. Oktober in Alicante in Spanien und endet im Juni in Den Haag in den Niederlanden.