Lega Nord fordert Pflichtarbeit in Gefängnissen
Rom (APA) - Der Chef der ausländerfeindlichen italienischen Rechtspartei Lega Nord, Matteo Salvini, fordert die Einführung von Pflichtarbeit...
Rom (APA) - Der Chef der ausländerfeindlichen italienischen Rechtspartei Lega Nord, Matteo Salvini, fordert die Einführung von Pflichtarbeit für rechtskräftig verurteilte Gefangene. Auf diese Weise könne man „die Gehälter der Gefängniswächter erhöhen“, so der Lega-Chef auf Facebook.
Salvini wirbt im Wahlkampf auch für die Abschaffung des Verbots von Bordellen in Italien. Freudenhäuser, die seit den 1950er-Jahren verboten sind, sollten wieder geöffnet werden. „In Österreich, in der Schweiz und in Deutschland setzt man Regeln. Prostitution ist eine Arbeit wie jede andere, die man aus freiem Entschluss macht, die medizinisch kontrolliert und besteuert wird. Ich will ein Land mit Regeln“, sagte Salvini, der mit seiner Lega der Mitte-Rechts-Koalition um Ex-Premier Silvio Berlusconi angehört.
Die Lega Nord ist seit Jahren auf europäischer Ebene mit der FPÖ verbündet. Lega und FPÖ gehören im EU-Parlament beide der Fraktion Europa der Nationen und der Freiheit (ENF) an.