Exklusiv

Tiroler Hotelchef fordert mehr Kontrollen

Investorenmodelle seien eine touristische Sackgasse, warnt Tirols Hotelier-Obmann Mario Gerber.

Von Max Strozzi

St. Anton –So genannte Investorenmodelle, bei denen Anleger im Rahmen eines Tourismusbetriebes eine Wohnung kaufen und sie über einen Hotelbetreiber vermieten, haben in Tirol immer wieder für Differenzen gesorgt. Denn verbunden mit diesen Konstruktionen ist oft die Angst vor versteckten Freizeitwohnsitzen und davor, dass diese Investorenmodelle als Vehikel genutzt werden könnten, um den Tiroler Grundverkehr zu umgehen, wonach Nicht-EU-Bürger eigentlich nur sehr schwer Immobilien erwerben können. Das zeigt auch das jüngste Beispiel in St. Anton, wo unter anderem Kasachen und Südafrikaner eine Wohnung erworben haben, und zwar über eine eigens dafür in Tirol gegründete Firma. Solche Vorgangsweisen machen den Tiroler Grundverkehr diesbezüglich zu einem zahnlosen Papiertiger.


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