Verjüngung im Kommando der Feuerwehr Kitzbühel

Bei der Wahl zum stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Kitzbühel setzte sich Andreas Reisch gegen Albert Haas durch.

© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Einen umfangreichen Bericht und zwei Wechsel an der Spitze brachte die jüngste Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kitzbühel. Schon im Vorfeld hatte Andrea­s Reisch angekündigt, neuer Kommandant der Feuerwehr werden zu wollen. In Gesprächen mit dem Kommando und den Mitgliedern der Feuerwehr hat sich nun aber eine andere Variante ergeben.

Als Kommandant wurde Alois Schmidinger mit 72 von 82 Stimmen (88 %) wiedergewählt (neun ungültig, eine Stimme unleserlich), also wesentlich eindeutiger als vor fünf Jahren, wo er lediglich 62 % für sich verbuchen konnte. Auch diesmal hatte er keinen Gegenkandidaten. Denn Reisch kandidierte als Stellvertreter und trat damit gegen den bisherigen Stellvertreter Albert Haas an, der vor der Wahl klarmachte: „Ich will weitermachen.“ Doch die Feuerwehrkameraden entschieden sich anders, Reisch erhielt 47 und Haas 34 Stimmen. Reisch bedankte sich nach der Wahl für das Vertrauen und bat jene, die ihn nicht gewählt haben: „Gebt mir ein­e Chance, euch zu überzeugen.“ Haas seinerseits versicherte, weiterhin mitzuhelfen.

Einen negativen Rekord konnte Schmidinger im Bericht zum Jahr 2017 präsentieren. „Erstmals haben wir mit 205 Einsätzen die 200er-Marke überschritten“, sagt Schmidinger. Das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf die Fehlalarme entfielen alleine 65 Ausrückungen. „Dafür wurden 108 Einsatzstunden vergeudet und 247 Kilometer unnütz verfahren“, ärgert sich der Kommandant. Er richtete daher wieder einmal die eindringliche Bitte an alle Brandmeldeanlagen-Betreiber, alles Mögliche zu unternehmen, um diese Fehl­alarme zu verhindern.

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