Olympia: IOC zog Einladung an russischen Skeleton-Trainer zurück

Pyeongchang (APA/dpa) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Einladung des wegen Dopings gesperrten Skeletonfahrer Sergej Tsc...

Pyeongchang (APA/dpa) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Einladung des wegen Dopings gesperrten Skeletonfahrer Sergej Tschudinow als Trainer für das Team aus Russland zurückgezogen. Er sei lediglich aus Versehen auf die Liste der akkreditierten Trainer für die Winterspiele in Südkorea gelangt, teilte das IOC der Nachrichtenagentur AP zufolge am Mittwoch mit.

Tschudinow war im November 2017 lebenslang von Olympischen Spielen ausgeschlossen worden. Dennoch stand sein Name auf der Liste mit 169 Athleten und 80 Trainern, die vom IOC zu den Spielen in Pyeongchang vom 9. bis 25. Februar zugelassen wurden.

Tschudinow kam bei den Spielen in Sotschi auf Platz fünf. Er sollte als einziger Trainer der Skeletonmannschaft nach Südkorea reisen. Der russischen Zeitung „Sport-Express“ sagte der 34-Jährige, er verstehe nicht, wie sein Name auf die Liste gelangt sei. „Ich glaube immer noch, dass es sich um irgendeinen Fehler handelt.“

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