Bob: Trautvetter sieht nach CAS-Urteil Linie des IBSF bestätigt

Pyeongchang (APA/dpa) - Der IBSF-Vizepräsident Andreas Trautvetter fühlt sich im Umgang mit den zuvor gesperrten Russen bestätigt. „Diese En...

Pyeongchang (APA/dpa) - Der IBSF-Vizepräsident Andreas Trautvetter fühlt sich im Umgang mit den zuvor gesperrten Russen bestätigt. „Diese Entscheidung vom CAS habe ich erwartet, weil die europäische Rechtslage gilt. Da gilt die Unschuldsvermutung bis man die Schuld nachgewiesen hat. Die Beweise waren von Beginn an nicht ausreichend“, sagte der Vizepräsident des Bob- und Skeleton-Weltverbandes IBSF der dpa.

Der gleichzeitig als Präsident des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) fungierende Trautvetter hatte frühzeitig das CAS-Urteil vorausgesagt. Daher durften die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) lebenslang gesperrten Russen nach einer Anhörung zuletzt bei den Weltcups und anderen IBSF-Veranstaltungen an den Start gehen. „Damit wurde die IBSF in ihrer Linie zu 100 Prozent bestätigt“, betonte Trautvetter und führte einen weiteren Grund an: „Der Hauptankläger Grigori Rodschenkow steht für ein Rechtsverfahren der internationalen Verbände und vor einem europäischen Gericht nicht persönlich zur Verfügung.“

Neben Skeleton-Olympiasieger Alexander Tretjakow wurden auch Sergej Schudinow, Elena Nikitina, Olympia-Dritte in Sotschi, sowie Olga Potilitsina und Maria Orlowa freigesprochen. Gesperrt bleiben für Pyeongchang Doppel-Olympiasieger Alexander Subkow, heute Cheftrainer der russischen Bobfahrer, sowie Pilot Alexander Kasjanow und die Anschieber Alexej Wojewoda, Alexej Puschkarew und Ilwir Kusin.

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