Anrainerparken: Große Mehrheit 2 - Vassilakou bleibt bei Öffnung

Wien (APA) - Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) will ungeachtet der Ablehnung der Bezirksbewohner bei der teilweisen Öffnung ...

Wien (APA) - Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) will ungeachtet der Ablehnung der Bezirksbewohner bei der teilweisen Öffnung der Anrainerparkplätze in der Innenstadt bleiben. Man nehme das Befragungsergebnis „natürlich zur Kenntnis“, aber „die Entscheidung für die Regelung ist schon im Dezember gefallen: Es gibt einen Kompromiss, der beiden Seiten entgegen kommt“.

Dass eine große Mehrheit der City-Bewohner für die Beibehaltung der jetzigen Regelung eintritt, sei insofern „verständlich und nachvollziehbar“, als „Entscheidungen aufgrund von persönlicher Betroffenheit und nicht auf Grundlage des Gemeinwohls“ gefällt würden, ließ Vassilakou in einer schriftlichen Reaktion gegenüber der APA wissen.

Das Resultat zeige aber auch, „dass die Menschen im 1. Bezirk mit der Verkehrssituation generell unzufrieden sind. Daher werden wir ein umfassendes Konzept vorlegen, wie die spezielle Situation im 1. Bezirk für die BewohnerInnen grundsätzlich verbessert werden kann“, kündigte die Stadträtin an. Was genau damit gemeint ist, ließ sie offen. Nur soviel: „Vorbild könnten italienische Städte sein, die es geschafft haben, das Verkehrschaos in ihren Zentren zu entschärfen.“

Das könnte ein Hinweis auf generelle oder temporäre Ein- und Durchfahrverbote für Fahrzeuge, die keine Sondergenehmigung haben, sein. Eine solche „zona traffico limitado“ gibt es u.a. in Bologna, Florenz, Mailand, Pisa, Rom oder Verona.

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