Silber für Österreich im Teambewerb, Gold für die Schweiz
Nach Siegen gegen Südkorea, Schweden und Norwegen, das Bronze gewann, fand die ÖSV-Equipe erst im Finale gegen die Schweiz ihren Meister.
Yongpyong - Silberner Abschluss für Österreichs Skifahrer! Bei der olympischen Premiere des Teambewerbs mussten sich Michael Matt, Manuel Feller, Marco Schwarz, Katharina Gallhuber, Katharina Liensberger und Stephanie Brunner am Samstag erst im Finale der Schweiz 1:3 geschlagen geben. Norwegen sicherte sich nach einem 2:2 im kleinen Finale gegen Frankreich aufgrund der besseren Zeit die Bronzemedaille.
"Diese Medaille hat einen sehr großen Stellenwert. Genauso wie bei allen anderen Bewerben gibt es ihn nur alle vier Jahre", sagte Matt im ORF-Interview. Katharina Gallhuber, die wie Matt im Slalom bereits Bronze gewonnen hatte, fügte hinzu: "Der Teambewerb ist etwas ganz anderes, es ist echt besonders. Wir sind alles Einzelsportler, da ist es noch einmal umso schöner, wenn man das mit dem Team miterleben darf."
In der ersten Runde setzte sich Österreich standesgemäß gegen Außenseiter Südkorea mit 4:0 durch. Auch gegen Angstgegner Schweden triumphierte die ÖSV-Equipe ohne Punkteverlust. Im Halbfinale wurde Norwegen mit 3:1 in die Knie gezwungen.
Das Finale begann nach Wunsch: Liensberger setzte sich gegen Denise Feierabend durch und stellte auf 1:0. Matt (Einfädler) gegen Ramon Zenhäusern, Gallhuber (Zeit) gegen Wendy Holdener und Schwarz (out) gegen Daniel Yule mussten sich in ihren Duellen allerdings geschlagen geben. So stand am Ende Rang zwei zu Buche.
Österreich erfolgreichste Ski-Nation
Mit drei Gold- (Hirscher/Kombi und Riesentorlauf, Mayer/Super-G), zwei Silber- (Team, Veith/Super-G) und zwei Bronzemedaillen (Gallhuber/Slalom, Matt/Slalom) beendete Österreich die Olympischen Spiele als erfolgreichste Ski-Nation. (TT.com)
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