BASF spekuliert laut Insider auf Gemüsesaatgeschäft von Bayer

Die Sparte wird mit 1,5 Milliarden Euro bewertet.

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© AFP

Ludwigshafen, Leverkusen – Der Chemiekonzern BASF will Insidern zufolge das milliardenschwere Gemüsesaatgutgeschäft von Bayer übernehmen. Zurzeit liefen entsprechende Verhandlungen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach darf BASF im Moment exklusiv die Bücher prüfen. Möglicherweise dürften dies später aber weitere Firmen tun. Die beiden Konzerne reagierten zunächst nicht auf Bitten um Stellungnahmen.

Die niederländische Bayer-Tochter beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter und verkauft unter dem Namen Nunhems Saatgut für 25 Gemüsekulturen. Sie wird den Insidern zufolge mit etwa 1,5 Milliarden Euro bewertet. Bayer hatte den Aufsichtsbehörden angeboten, sich für die geplante Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto von eigenen Firmenteilen zu trennen. Im Oktober kündigte der Leverkusener Konzern an, für fast sechs Milliarden Euro einen Teil seines Agrargeschäfts an BASF zu verkaufen.

Insidern zufolge will die EU-Kommission als Wettbewerbsbehörde die Monsanto-Übernahme mit einem Volumen von mehr als 60 Milliarden Dollar (49,30 Mrd. Euro) genehmigen. Dafür solle es Auflagen geben. (APA/Reuters)

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