Prüfung für geplanten Heli-Port läuft noch
Die Firma Kitz-Air will in Erpfendorf einen fixen Stützpunkt einrichten. Der Betreiber hofft auf eine Entscheidung bis Herbst.
Von Harald Angerer
Kirchdorf –Mehr Platz und ein fixes Dach über dem Kopf – das wünscht sich Kitz-Air-Geschäftsführer Georg Schuster für sein Unternehmen in Erpfendorf. Derzeit muss die Firma dort mit einem provisorischen Hubschrauberstützpunkt das Auslangen finden. Für die Errichtung des neuen Ports braucht es aber eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und diese läuft noch.
„Wir sind derzeit dabei, die einzelnen Punkte der UVP abzuarbeiten. Inzwischen haben wir schon 27 der geforderten 29 Gutachten eingeholt. Es ist halt sehr viel Papierkram zu erledigen“, schildert Schuster gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Die eingereichten Gutachten seien laut Schuster bisher alle positiv gewesen. Er gibt sich zuversichtlich, die UVP erfolgreich abwickeln zu können.
„Derzeit befinden wir uns noch in der Grobprüfung, es folgt dann die Feinprüfung. Ich hoffe aber, dass wir das Verfahren bis Herbst des Jahres abschließen können“, sagt Schuster. Geplant ist ein Lande-/Startplatz, ein Gebäudekomplex mit Hangar für zwei Hubschrauber, ein Bürogebäude und eine Tankstelle für die Hubschrauber auf einer Fläche von insgesamt 4000 m2. Die durchschnittlichen Flugbewegungen sollen laut Bescheid vier Starts und vier Landungen pro Tag nicht überschreiten.
Etwa 95 Prozent der Flüge des Unternehmens sind laut Schuster Frachttransporte. Ein kleiner Teil betrifft Passagierflüge. „Ein kleiner Teil davon ist touristisch für die Gäste einiger Betriebe in der Umgebung. Ein Teil nutzt den Hubschrauber auch, um schnell zu einem der Flughäfen wie München oder Salzburg zu kommen“, schildert Schuster. Sollte die UVP im Herbst des Jahres abgeschlossen werden, möchte die Firma im Frühjahr 2019 mit dem Bau beginnen.