SPD: Lage bei der Deutschen Bank „alles andere als positiv“

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der SPD-Wirtschaftspolitiker Bernd Westphal hat die Situation bei der Deutschen Bank angesichts von Führungsdeb...

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der SPD-Wirtschaftspolitiker Bernd Westphal hat die Situation bei der Deutschen Bank angesichts von Führungsdebatten als „alles andere als positiv“ bezeichnet. „Das Management der Deutschen Bank muss seinen Job machen, für den es bezahlt wird. Wer 2,3 Mrd. Euro Boni ausschüttet, muss auch liefern“, sagte Westphal am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Vorstand und Aufsichtsrat des größten deutschen Finanzinstituts sollten eine bessere Performance abgeben, so Westphal. „Ungeklärte Personalfragen erfordern smartes Management und Professionalität. Das kann die Politik von so einem bedeutenden Unternehmen wie der Deutschen Bank erwarten.“

Der Druck auf Deutsche-Bank-Chef John Cryan nimmt zu. Drei Verlustjahre in Folge und ein Kursrutsch der Aktie strapazieren die Geduld der Anleger. Die britische Zeitung „The Times“ berichtete, der Dax-Konzern sei bereits auf der Suche nach einem Nachfolger für Cryan.

~ ISIN DE0005140008 WEB https://www.deutsche-bank.de/index.htm ~ APA164 2018-03-28/11:04