Brexit - Deutsche Industrie rechnet mit massiven Erschwernissen

London (APA/Reuters) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat für die deutschen Unternehmen die heiße Phase vor dem Brexit ...

London (APA/Reuters) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat für die deutschen Unternehmen die heiße Phase vor dem Brexit eingeläutet. Ein Jahr vor dem geplanten EU-Ausstieg der Briten legte der Verband heute, Donnerstag, eine Checkliste für die Firmen vor. Darin werden Vorbereitungen für zahlreiche Änderungen und bürokratische Erschwernisse im Geschäftsverkehr mit Großbritannien genannt.

Der DIHK warnte, ob es noch in der vereinbarten Brexit-Übergangsphase bis Ende Dezember 2020 rechtzeitig zu einem Freihandelsabkommen komme, sei völlig ungewiss.

„Insbesondere im Warenverkehr wird es eine Reihe von Verschlechterungen geben“, heißt es in dem Papier, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. So drohten Belastungen durch Zölle und aufwendige Zollverfahren. Im Luftverkehr würden nach dem Brexit neue Abkommen nötig. Auch bei Finanzgeschäften dürften sich laut DIHK die Bedingungen ändern, was mitunter zu höheren Finanzierungskosten führen würde.