Wiener Anwalt 2 - Betrugsprozess sollte im Juni weitergehen
Wien (APA) - Der auf Verkehrs-, Zivil-, Verwaltungs- und Strafrecht spezialisierte Anwalt soll sich in zwei Fällen in den Jahren 2011 und 20...
Wien (APA) - Der auf Verkehrs-, Zivil-, Verwaltungs- und Strafrecht spezialisierte Anwalt soll sich in zwei Fällen in den Jahren 2011 und 2013 in Testamentsfälschungen verstrickt haben. Er habe jeweils versucht, sich mit Blankounterschriften bzw. gefälschten Unterschriften zu bereichern.
Der Jurist bekannte sich in der seit vergangenem Oktober laufenden Verhandlung am Wiener Landesgericht nicht schuldig. „Ich hab‘ subjektiv nicht an Betrug gedacht. Ich wollt‘ nicht erbschleichen“, erklärte der Jurist beim Verhandlungsauftakt.
Am 15. Februar wurde der Prozess nach etlichen Gerichtstagen zuletzt vertagt. Es sollte ein weiteres Gutachten eingeholt werden, ob der 2011 verstorbene Diplomat überhaupt noch in der Lage gewesen wäre, ein Testament zu unterfertigen. Das Betrugsverfahren soll im Juni fortgesetzt werden.