Alpenvolleys spielen zuhause um die letzte Chance
Entscheidungsmatch oder Urlaub: Heute (18 Uhr Olympiahalle) geht es für die Volleyballer der Hypo Tirol Alpenvolleys gegen Düren um alles.
Von Daniel Suckert
Innsbruck – Eigentlich verteilt ja das Christkind die Geschenke. Den Hypo-Volleyballern wäre es trotzdem egal, wenn das Osternest heute die ein oder andere Überraschung im zweiten Viertelfinal-Duell („Best of three“) mit Düren parat hätte.
Denn irgendwie will man in der Tiroler Landeshauptstadt nichts von verfrühtem Urlaub hören. „Es geht um alles und wir wollen das Entscheidungsspiel in Düren“, gab Headcoach Stefan Chrtiansky die Marschrichtung vor. Und was muss besser werden im Vergleich zur 1:3-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen? „Weniger Eigenfehler, eine stabilere Annahme und ruhig in die Partie starten“, ergänzte der diplomatische Trainer-Fuchs, der seit knapp 18 Jahren in Innsbruck für Volleyball-Erfolge sorgt.
Gebaut wird in der Olympiahalle auf den eigenen Anhang. Bisher sahen rund 4000 Zuschauer die drei Liga-Begegnungen – vielleicht fällt ja heute die magische 2000er-Zuschauermarke. Schließlich könnte es das letzte Volleyball-Spiel bis zum Herbst werden.
Apropos Herbst: Eines steht heute schon fest. Die kommenden Europacup-Matches (Challenge Cup oder CEV) werden in jedem Fall in Innsbruck stattfinden.
Daran denkt in der Hypo-Familie aber (noch) niemand. „Wir haben schon zweimal bewiesen, dass wir sie schlagen können. Warum sollten wir das nicht auch noch ein drittes Mal schaffen?“, appellierte Headcoach Chrtiansky an den Kampfgeist seiner Truppe. Manager Kronthaler ergänzte noch martialisch: „Wir müssen in unserer Halle vor unserem Publikum zurückschlagen.“