Giftaffäre - USA drohen Russland mit weiteren Maßnahmen

Washington (APA/Reuters) - Nach der Ausweisung 60 russischer Diplomaten im Fall des vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal drohen die USA der...

Washington (APA/Reuters) - Nach der Ausweisung 60 russischer Diplomaten im Fall des vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal drohen die USA der Regierung in Moskau mit weiteren Maßnahmen. Auch um die Kongresswahlen im November vor russischem Einfluss zu schützen, werde es „weitere Dinge geben - und zwar bald“, sagte Geheimdienstkoordinator Dan Coats am Mittwoch in Washington.

Dies richte sich gegen eine ganze Reihe schädlicher russischer Aktivitäten, so Coats weiter.

Als Reaktion auf die Vergiftung des russischen Ex-Agenten Skripal in Südengland hatten die USA Dutzende Diplomaten des Landes verwiesen und das russische Generalkonsulat in Seattle schließen lassen. Die Regierung in Moskau hat die Verantwortung für den Anschlag von sich gewiesen und mit diplomatischen Gegenmaßnahmen reagiert.

Russland hatte die Präsidentenwahl 2016 nach Einschätzung der US-Geheimdienste beeinflusst, um dem späteren Wahlsieger Donald Trump zu helfen. Auch diese Vorwürfe weist Russland zurück. Wegen des Verdachtes der Wahlbeeinflussung untersucht ein US-Sonderermittler, ob es eine Zusammenarbeit zwischen Trumps Wahlkampfteam und russischen Vertretern gab.

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