Aufregung um einen Heli-Flug

Ein Hubschrauberflug von Kitzbühel-Tourismus-Präsidentin Signe Reisch sorgt für Gesprächsstoff in Kitzbühel.

(Symbolfoto)
© Jan Hetfleisch

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Hubschrauberflüge sind in Kitzbühel nichts Ungewöhnliches. Doch ein solcher Hubschrauber-Flug sorgt nun für Gesprächsstoff in der Stadt Kitzbühel. Es ist dies ein Flug von Kitzbühel-Tourismus-Präsidentin Signe Reisch am Mittwochnachmittag.

Ziel ihres Fluges war Corvara in Italien. Denn dort befindet sich derzeit der Aufsichtsrat der Bergbahn Kitzbühel zu einer Skigebietsbesichtigung und einem Ausflug. Der Aufsichtsrat war bereits am Mittwochvormittag mit einem Bus nach Corvara aufgebrochen, Reisch ist vom Maierl-Liftparkplatz in Kirchberg aus nachgeflogen. Als Kitzbühel-Tourismus-Präsidentin ist sie auch Mitglied des Aufsichtsrates der Bergbahn Kitzbühel.

„Jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr. Was ich privat als Signe Reisch mache, ist wohl meine Angelegenheit. Ob ich mit dem Auto privat nachfahre oder zu Fuß gehe, interessiert auch keinen“, reagiert Reisch auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung mit Unverständnis. Sie habe am Mittwochvormittag noch einen wichtigen Termin für Kitzbühel Tourismus wahrnehmen müssen und konnte deshalb nicht mit den anderen Aufsichtsräten mitfahren.

Dass sie aber nicht als Privatperson an dem Ausflug teilnimmt, sondern als TVB-Präsidentin, räumt sie ein. Doch die Anreise sei privat gewesen und auch aus ihrer Privatkasse finanziert. „Der Tourismusverband zahlt die Kosten natürlich nicht, sondern ich selbst“, versichert Reisch.

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Ihr Gegner im TVB-Wahlkampf und nun Aufsichtsrat bei Kitzbühel Tourismus Mike Mair-Reisch wollte zu der Sache keine Stellungnahme abgeben und auch ansonsten gaben sich die Aufsichtsräte des TVB Kitzbühel wenig gesprächig zu dem Thema.


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