Kulturausschuss: Erste Sitzung ohne konkrete Ergebnisse

Wien (APA) - Die erste Sitzung des Kulturausschusses unter der neuen Regierung hat am heutigen Donnerstag keine Neuigkeiten gebracht. Wie Ku...

Wien (APA) - Die erste Sitzung des Kulturausschusses unter der neuen Regierung hat am heutigen Donnerstag keine Neuigkeiten gebracht. Wie Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) in einer Aussendung betonte, habe es eine „Aussprache über die aktuellen Schwerpunkte der Kulturpolitik“ gegeben.

Bei den besprochenen Themen ging es u.a. um das Kulturprogramm für die EU-Ratspräsidentschaft, wobei Blümel eine Präsentation der Pläne für Mai in Aussicht stellte. Weiters wolle er „Gespräche über eine bessere Abstimmung der Kulturförderungen zwischen Bund und Ländern sowie mit der Stadt Wien und der UNESCO über den Weltkulturerbe-Status der Wiener Innenstadt führen“, wie es in einer Aussendung des Ministers heißt. Zu weiteren Themen wie der Reform des Bundesdenkmalamts, der Sammlung Essl in der Albertina oder zum Urhebervertragsrecht verwies Blümel auf laufende Gespräche.

Enttäuscht zeigte sich im Anschluss an die Sitzung der SPÖ-Kultursprecher und ehemalige Kulturminister Thomas Drozda, der auch als Ausschussobmann fungierte. Blümel sei „leider auch heute vage geblieben, was die konkreten Vorhaben des Ressorts und Zeitpläne betrifft“. Auch sei der Minister konkrete Aussagen zur Umsetzung des Weißbuchs zu den Bundesmuseen schuldig geblieben. Erfreut sei er hingegen über die getroffene Vereinbarung, künftig vier Ausschusssitzungen pro Jahr abzuhalten.


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