Lettlands Außenminister zufrieden mit Baltengipfel mit Trump

Riga/Washington (APA/dpa) - Der lettische Außenminister Edgars Rinkevics hat das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit den Staatschefs d...

Riga/Washington (APA/dpa) - Der lettische Außenminister Edgars Rinkevics hat das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit den Staatschefs der drei Baltenstaaten Estland, Lettland und Litauen als Erfolg gewertet.

„Der Gipfel und die Erklärung, die zu dessen Abschluss verabschiedet wurde, entsprechen im Grunde voll und ganz dem, was wir erwartet und worauf wir hingearbeitet haben“, sagte er der Tageszeitung „Latvijas Avize“ (Freitag) über das Vierertreffen am 3. April in Washington.

„Das Gespräch war sehr dynamisch, lebhaft“, sagte Rinkevics. „Es war zweifellos eine Gelegenheit für die baltischen Staatschefs, länger mit dem US-Präsidenten über viele verschiedene Themen zu sprechen - Sicherheit, Energie, Wirtschaft, NATO, die Beziehungen zu Europa.“ Auch habe der Gipfel symbolische Bedeutung gehabt, da er dem 100. Staatsjubiläum Estlands, Lettlands und Litauens gewidmet war.

In der Gipfelerklärung versichern die USA den drei an Russland grenzenden Baltenstaaten ihre Solidarität, NATO-Bündnistreue und militärische Unterstützung. Estland, Lettland und Litauen suchen seit ihrer wiedererlangten Unabhängigkeit von der Sowjetunion 1991 den Schulterschluss mit den USA. Die drei Ostseestaaten gehören seit 2004 der NATO an und sind angesichts der Ukrainekrise um die eigene Sicherheit besorgt.

Trump hatte im Wahlkampf den Beistand der USA im NATO-Bündnisfall infrage gestellt und damit für Verstörung in Estland, Lettland und Litauen gesorgt. „Die baltischen Staaten können darauf vertrauen, dass die Vereinigten Staaten ein starker, stolzer und treuer Freund und Verbündeter bleiben werden“, sagte er nun nach dem Gipfel.


Kommentieren