Telekom-Prozess: Glatter Freispruch für Schönegger und Co.

Sowohl der frühere Grazer VP-Politiker Bernd Schönegger als auch der ehemalige Telekom-Manager Michael F. und eine beteiligte VP-nahe Werberin müssen keine Strafe abbüßen.

Ex-ÖVP-Abgeordneter Bernd Schönegger (l.) und Ex-Telekom-Manager Michael Fischer (r.) anlässlich der Prozesswiederholung wegen Untreue und illegaler Parteifinanzierung im Straflandesgericht Wien.
© APA

Wien – Die Neuauflage des Prozesses um eine „verdeckte Parteispende“ der Telekom an die ÖVP hat Freitagmittag mit Freisprüchen geendet. Sowohl der frühere Grazer VP-Politiker Bernd Schönegger als auch der ehemalige Telekom-Manager Michael F. und eine beteiligte VP-nahe Werberin müssen daher keine Strafe abbüßen.

In einem ersten Verfahren hatte das Trio wegen Untreue noch bedingte Haftstrafen ausgefasst. Dieses Urteil war aber vom OGH aufgehoben worden. Der Schöffensenat unter Richter Stefan Renner sah bei der Neuauflage weder das Delikt der Untreue noch des schweren Betrugs durch die Angeklagten erfüllt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Staatsanwaltschaft gab in dem berichtspflichtigen Verfahren noch keine Erklärung ab. (APA)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Schlagworte