230 Migranten vor libyscher Küste aus Seenot gerettet

Die illegalen Flüchtlinge wurden zurück nach Tripolis gebracht.

(Symbolfoto)
© REUTERS

Tripolis – Die libysche Küstenwache hat nach eigenen Angaben 230 illegale Flüchtlinge aus Seenot gerettet, als sie versuchten, das Mittelmeer in Richtung Europa zu überqueren. Sie seien vor der Westküste in der Nähe von Suwara an Bord mehrerer Boote gewesen, teilte die Küstenwache am Freitag mit. Es habe keine Todesfälle gegeben.

Die illegalen Flüchtlinge seien zurück in die libysche Hauptstadt Tripolis gebracht worden.

Die Westküste von Libyen ist Hauptausgangspunkt für die meisten illegalen Überfahrten Richtung Italien. Zuletzt waren die Zahlen der in Europa angekommenen Flüchtlinge rückläufig gewesen. Hilfsorganisationen kritisieren, dass die libysche Küstenwache bis weit in internationale Gewässer hinein operiere und teils rücksichtslos gegen zivile Seenotretter vorgehe. (APA/dpa)

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